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scotland

Rückschau – Eine Woche Glasgow Caledonian University

Also nach einer Woche in Schottland, muss ich natürlich das Wichtigste für mich zusammenfassen. Vorweg gleich es hat richtig Spaß gemacht und ich werde Glasgow als eine sehr schöne und gemütliche Stadt in Erinnerung behalten.
Neben meiner eigenen Aktivitäten (darüber habe ich ja schon eifrig gebloggt) hatte ich auch die Möglichkeit mit vielen Personen hier zu reden und mich auszutauschen. Die wichtigsten Passagen wollte ich nochmals festhalten:

  • Allison Littlejohn: Fr. Prof. Littlejohn leitet die Caledonian Academy und ich bedanke mich nochmals für die Möglichkeit hier eine Woche zu arbeiten bzw. die sehr nette Gastfreundschaft. Ich kann nur empfehlen, hier einmal vorbeizuschauen.
    Fachlich ist mir neben der hohen Anzahl unterschiedlicher Projekte vorallem in Erinnerung geblieben, dass demnächst hier das Lernmanagementsystem Blackbord (für nicht wenig Geld) eingeführt wird, und viele nicht damit zufrieden sind. Wie so oft, ist auch hier die Entscheidung von der Leitung getroffen worden, ohne die Einbeziehung der Experten vor Ort. Man sieht sich also auch damit konfrontiert, wie man nun bestmöglichst die Lehrenden überzeugt, Lehrveranstaltungen hierüber abzuwickeln.
  • Kathy Trinder: Ich kenne Kathy ja bereits über Twitter und sie arbeitet hauptsächlich im Bereich Virtual Worlds, sprich Second Life, für Lehren und Lernen. Interessant fand ich die Ansätze 3D-Visualisationen und Artificial Intelligence zu nutzen. Als Beispiel wurde mir auch erzählt, dass IBM überlegt Teile seinen Helpdesks n SL zu verlegen – sprich Sie haben ein Problem wir zeigen Ihnen wie Sie es lösen (direkt am virtuellen Projekt)
  • Julian Newman: Julian ist Prof. an der School for Computer and Engineering und wir haben uns über die Möglichkeiten des Webs in Bezug auf Computer based Collaborative Work unterhalten. Er hat mir seine mühseligen Erfahrungen mit Videokonferenzen in den Anfängen geschildert und dass die Universität in Dundee ein gesamtes Masterprogramm für eine kanadische Universität anbietet.
  • Anoush Margaryan:Ich hatte einige Diskussionen mit Anoush (danke hiefür nochmals) und sie erzählte mir über ihre Projekt vorallem aus dem Bereich „wokrplace learning“ und auch ihrer Untersuchungen im Bereich von Digital Natives. Ihrer Ergebnisse und Beobachtungen decken sich eigentlich sehr gut mit unseren. Ein interessanter Satz ist mir in Erinnerung geblieben: „Personen haben umso eher Beiträge in Wikis erstellt, je mehr sie glaubten, dass diese Beiträge relevant sind für die Community“.