Der MOOC zeigt Lehrenden, wie sie digitale Technologien gezielt und didaktisch sinnvoll in ihrem Unterricht einsetzen können. Grundlage ist der kostenlose eService eCampus. In sieben Lektionen werden praxisnahe Ansätze zur Organisation von Lehrveranstaltungen, zur Erstellung interaktiver Lehr- und Lernmaterialien sowie zur Gestaltung von Präsenz- und Online-Lehre vorgestellt. Weitere Schwerpunkte sind digitale Leistungsbeurteilung und konstruktives Feedback sowie die Planung von Blended-Learning- und Flipped-Classroom-Szenarien. Einführende und praxisorientierte Videos werden durch Erfahrungsberichte von Lehrenden ergänzt. Die Teilnehmenden lernen, Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien einzuschätzen und passende Methoden für die eigene Lehre auszuwählen. Die Lektionen können je nach Interesse einzeln absolviert werden. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
+++ English version below +++ Postgenerativ.at – wir starten eine Webseite. Nein es ist keine Webseite, es soll eine Diskussionsbasis werden zu einem Thema welches uns sehr am Herzen liegt. Dabei gehen wir von einer zentralen Frage aus: „Wie schaut eine Welt aus, die von generativer KI komplett durchdrungen ist? Dazu haben wir auch versucht „Postgenerativ“ zu definieren:
„PostGenerativ bezeichnet einen gesellschaftlichen Zustand, in dem generative künstliche Intelligenz das alltägliche Leben durchdringt. Sie prägt, wie Menschen arbeiten, lernen, kommunizieren, gestalten und Wissen hervorbringen. Ihre Erzeugnisse fließen in Informationen, Werkzeuge und Umgebungen unseres Alltags ein und wirken so auch auf Menschen, die KI nicht bewusst nutzen. [1] Menschliche und maschinelle Beiträge verschränken sich und sind immer schwerer zu unterscheiden. KI-Ergebnisse werden zunehmend ungeprüft übernommen oder weitergereicht. Umfang und Geschwindigkeit der Generierung können die menschliche Kontrolle überfordern. Zugleich entstehen neue Abhängigkeiten: Wer KI-Systeme kontrolliert, beeinflusst den Zugang zu Wissen und Teilhabe. In Anlehnung an das Postdigitale [2] beschreibt das PostGenerative eine von generativer KI bereits veränderte Lebenswelt, deren Möglichkeiten, Erwartungen und Konflikte sie mitprägt.“
Ziel ist, dass wir eine Möglichkeit geben um über Wirkungen, Folgen von generativer KI nachzudenken um vielleicht die notwendigen Handlungen der nahen Zukunft besser einordnen zu können. Wie auch immer wir freuen uns wenn man uns weitere Indizien schickt, Wortmeldungen schreibt, Kommentare hinterlässt oder einfach auch nur die Webseite verbreitet: KI geht uns alle an – davon bin ich felsenfest überzeugt.
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Postgenerative.at – we’re launching a website. No, it’s not just a website; it’s intended to be a forum for discussion on a topic that’s very close to our hearts. We’re starting with one central question: ‘What would a world look like that is completely permeated by generative AI?’ To this end, we’ve also tried to define ‘Postgenerativ’:
„Post-generative describes a societal condition in which generative artificial intelligence permeates everyday life. It shapes how people work, learn, communicate, design and produce knowledge. Its outputs enter the information, tools and environments we encounter every day, affecting even those who do not consciously use it. [1] Human and machine contributions become intertwined and increasingly difficult to distinguish. AI outputs are increasingly adopted or passed on without people reviewing them individually. The volume and speed of generation can overwhelm human oversight. At the same time, new dependencies emerge: whoever controls AI systems shapes access to knowledge and participation. Drawing on the idea of the post-digital [2], the post-generative describes a world already transformed by generative AI, whose possibilities, expectations and conflicts it helps to shape.“
The aim is to provide an opportunity to reflect on the effects and consequences of generative AI, so that we might be better able to contextualise the necessary actions in the near future. In any case, we’d be delighted if you could send us further evidence, write a personal note, leave comments or simply share the website: AI concerns us all – of that I am absolutely convinced.
This is an impactful contributions, and exceptional novelty in the research field of AI in education and beyond
Im Rahmen einer Tagung in Wien bin ich gebeten worden etwas zur Digitalen Mündigkeit zu sagen – daher gibt es hier nun meine entsprechenden Folien zum Vortrag „Digitale Mündigkeit als Basis für die digitale Gesellschaft von morgen„
Zusammenfassung: „Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen“ galt lange als Ausdruck besonders verlässlicher Evidenz. Mit der zunehmenden Verbreitung generativer KI verliert diese Annahme jedoch an Bedeutung. Deepfakes stellen neue Herausforderungen für Medienkompetenz, Informationsbewertung und den kritischen Umgang mit digitalen Inhalten dar. Der Beitrag präsentiert ein praxisorientiertes Unterrichtskonzept, das Deepfakes als Ausgangspunkt nutzt, um grundlegende Prinzipien künstlicher Intelligenz sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen zu vermitteln. Das Konzept wurde in der 1. und 2. Klasse einer österreichischen Handelsakademie sowie einer 3. Klasse einer Handelsschule umgesetzt. Zur Untersuchung der unmittelbaren Wahrnehmungen von KI wurden 80 schriftliche Reflexionen direkt nach der Rezeption einer Dokumentation zu Deepfakes qualitativ ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Lernenden mit der Leistungsfähigkeit generativer KI, der zunehmenden Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen authentischen und KI-generierten Inhalten sowie gesellschaftlichen Risiken wie Fake News und Manipulation auseinandersetzen. Darüber hinaus formulieren sie konkrete Handlungsstrategien zum kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die durch Deepfakes ausgelöste Irritation einen geeigneten Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit AI-Literacy und kritischer Medienreflexion darstellen kann.
Zitation: Wolf, D., Ebner, E., Miklos, J. (2026) Wenn Sehen nicht mehr Glauben heißt: Förderung von AI Literacy im Umgang mit Deepfakes im Schulunterricht. 24. Fachtagung Bildungstechnologien (DELFI). DOI: 10.18420/delfi2026. Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.. PISSN: 2944-7682. pp. 297-303. Potsdam, Germany. 15.-17. September 2026. Schumacher, Clara; Röpke, René(ed.)
This is an impactful contributions, methodological rigor, and exceptional novelty in the research field of AI in education.
Der MOOC behandelt den Aufbau, die Funktionsweise und das Betriebsverhalten elektrischer Maschinen. Dabei werden Synchron- und Asynchronmaschinen sowie bürstenbehaftete und bürstenlose Gleichstrommaschinen hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Einsatzgebiete betrachtet. Weitere Inhalte sind der drehzahlvariable Betrieb elektrischer Maschinen mit leistungselektronischen Umrichtern, deren Aufbau und Funktionsweise sowie die mathematische Beschreibung elektrischer Maschinen mithilfe der Raumzeigertheorie. Darauf aufbauend werden Regelstrukturen elektrischer Antriebe einschließlich feldorientierter Regelungsverfahren behandelt. Ergänzend werden Methoden zur Dimensionierung elektrischer Antriebe auf Grundlage von Lastprofilen sowie elektromagnetischen und thermischen Randbedingungen vermittelt. Abschließend werden umrichterbedingte Lagerströme, ihre Ursachen sowie geeignete Maßnahmen zu deren Vermeidung behandelt. Der MOOC verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Fragestellungen und vermittelt die wesentlichen Methoden zur Analyse, Dimensionierung und Bewertung moderner elektrischer Antriebssysteme.
Auch die Montanuniversität bietet wieder einen MOOC an – mit dem Titel „Bergwirtschaft„:
Der Kurs bietet eine kompakte Einführung in die Bergwirtschaft und verbindet Lagerstättenökonomie mit betriebswirtschaftlichen Perspektiven. Im Fokus stehen die Produktionsfaktoren Lagerstätte, Arbeit und Betriebsmittel, ihre branchenspezifischen Besonderheiten und ihre Abbildung in Finanzanalysen. Darauf aufbauend behandeln wir Finanzberichte, Investitionsrechnung und Barwertmethoden (z. B. NPV) sowie Ansätze zur Bewertung von Bergwerken. Ergänzend diskutieren wir Finanzierungsmöglichkeiten und wie Nachhaltigkeit sowie Nutzen-Kosten-Überlegungen in betriebswirtschaftliche Entscheidungen einfließen . Ziel ist es, die wirtschaftliche Machbarkeit von Bergbauprojekten fundiert beurteilen zu können.
MOOCs werden an der Universität Graz und der Technischen Universität Graz auch verpflichted eingesetzt – in diesem Fall des „Molekularbiologie Laborkurs II“ als Vorbereitungskurs:
Dieser iMooX-Kurs ist ein verpflichtender Vorbereitungskurs für die Molekularbiologischen Übungen II (MOL.601) im NAWI-Bachelorstudiengang Molekularbiologie, abgehalten an der Technischen Universität Graz oder der Universität Graz. Der Kurs bietet Einblicke in molekularbiologische und biochemische Techniken, die häufig in der Forschung eingesetzt werden. In sechs Lektionen erwerben die Teilnehmer*innen fundiertes theoretisches Wissen über Methoden des Klonierens von Genen, mit Schwerpunkt auf der weit verbreiteten „Gibson Assembly“-Technik und phagenbasiertem Gentransfer. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Prinzipien der rekombinanten Proteinexpression und Proteinaufreinigung, sowie der RNA- und Proteinanalytik. Die Teilnehmenden erlangen sowohl theoretisches Wissen als auch Einblicke in praktische Anwendungen, sodass sie am Ende des Kurses in der Lage sind, Experimente zu entwerfen und zu interpretieren.
For all my colleagues and friends in the field of IT, for learning and teaching at universities, specifically in university alliances: We will present our lessons learned from Unite! University Network for Innovation, Technology and Engineering after 4 years, in a hybrid presentation at October 13, 14:30-16:00 CET at KTH Royal Institute of Technology / online. Please book a spot for online participation if you are interested in – or even visit us at KTH in Stockholm ❤️
Presentations and insights from my wonderful experts and colleagues such as Joakim Petersson, Jesus Alcober, Juha Martikainen, Jarek Krysiak, Katharina Gasplmayr, Christian Hoppe, Roberto Bertonasco, Behnam Taraghi and more ….