[publication] Einsatz von Quick Response Codes für ortsbezogene Dienstleistungen

Im Rahmen der Geoinformatik Tagung 2009 durften wir an einem Beitrag zu „Einsatz von Quick Response Codes für ortsbezogene Dienstleistungen“ mitarbeiten.
Einleitung:

In einer immer stärker vernetzten Gesellschaft ist der Bedarf wie auch das Angebot an Information sehr vielfältig und stetig wachsend. Damit ein Konsument nicht mit unnötiger Information belastet wird, beziehungsweise der Informationsanbieter auf die speziellen Forderungen seiner Kunden
eingehen kann, sind der räumliche Kontext und die thematischen Bedürfnisse im Präsentationskonzept des Anbieters zu berücksichtigen ….
Im Vergleich dazu besitzt ein großer Teil der in Verwendung befindlichen Mobiltelefone eine integrierte Digitalkamera, die auch zur Bestimmung des Standortes eingesetzt werden kann. Hierbei werden spezielle Barcodes (z.B. QR-Codes) fotografiert und interpretiert. Diese Codes können Verweise auf thematische Informationen in Abhängigkeit des Standortes beinhalten.

Referenz: Strauß, C., Scholz, J., Ebner, M., Schmidmayer, P. (2009) Einsatz von Quick Response Codes für ortsbezogene Dienstleistungen, Konferenzband Geoinformatik 2009, Universität Münster, p. 57-63, 2009, ISBN 978-3-89838-619-7

Technology Enhanced Learning

Aus gegebenem Anlass habe versucht darzustellen, wie Technology Enhanced Learning sich im Bereich der Informatikwissenschaften positioniert. Darüberhinaus versuche ich auch eine deutliche Abgrenzung zum Begriff e-Learning.
Hier ist also das Dokument, vielleicht stößt es ja auf Interesse.

[review] iTunes University and the Classroom: Can Podcast replace the Professors?

Auf eine unglaublich spannende Studie macht das Read/Write Web aufmerksam „iTunes U Proves Better than Going to Class„. Das New psychological research Institut namentlich Dani McKinney hat eine Studie in einer Psychologievorlesung über die Verwendung von Podcasts durchgeführt.
In einem Kontrollgruppendesign versuchte man herauszufinden, welche Studierenden das bessere Prüfungsergebnis liefern. Jene die traditonell die Vorlesung besuchen oder jene die ausschließlich mit Podcasts versorgt werden.
Das Ergebnis scheint auf den ersten Blick tatsächlich überraschend:

Podcast Listeners Did Better
The students who downloaded the podcast alone averaged a C (71 out of 100) but those who attended class averaged a D. And those who listened to the podcast and took notes did even better – their average was 77.

Daraufhin habe ich mir die Publikation besorgt und überflogen. Meiner Meinung nach ist das Experiment sauber, valid und nachvollziehbar, aber der entscheidende Satz für mich ist folgender:

Thus, 22 students (of 34) listended at least twice and the mean number of times the podcasts was listened to was 2,56 times.

Hier zeigt sich meiner Meinung nach der entscheidende Unterschied – während die traditionelle Lerngruppe einen Vortrag mit Powerpoint Handouts bekam, hatte die Podcast Gruppe die Aufzeichnung und die Handouts zur Verfügung. Aus unseren Forschungsarbeiten kann ebenfalls bestätigt werden, dass im Zuge der Prüfungsvorbereitung bzw. als Nachbereitung die Podcasts große Wirkung erzielen.
Mit anderen Worten würden wir also der traditionellen Gruppe auch ein gute Möglichkeit der Nachbereitung geben, dann sähe die Studie sicherlich anders aus.

Publikation: Computers & Education, Volume 52, Issue 3, April 2009, Pages 617-623

[publication] Is Your University Ready For the Ne(x)t Generation?

Unser eingereichter Beitrag zur diesjährigen ED-Media Conference mit dem Titel „Is Your University Ready For the Ne(x)t Gerneration?“ wurde angenommen:

We are pleased to inform you that the Program Committee of ED-MEDIA 2009–World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia & Telecommunications, after rigorous peer review, has decided to ACCEPT your submission for presentation.

Im Wesentlichen haben wir die durchgeführten Evaluationen über die techn. Ausstattung und die Web 2.0 Kompetenzen unserer Erstsemestrigen über 2 Jahre hinweg aufbereitet und interpretiert.
Wir freuen uns auf alle Fälle über die Diskussionen.

[publication] Digital native students? Web 2.0-Nutzung von Studierenden.

haupt_logo_ngIch habe zusammen mit Mandy Schiefner einen Beitrag für e-teaching.org zum Themenspecial Medienkompetenz verfasst. Ziel ist die von uns erhobenen Daten von StudienanfängerInnen darzulegen und zu interpretieren, um zu sehen sich derzeit bereits eine Veränderung der Medienkompetenz in Hinblick auf Web 2.0 Nutzung zeigt:

In einem Langtext gehen Martin Ebner und Mandy Schiefner der Frage nach, inwieweit Studierende „Web 2.0 –Kompetenz“ mitbringen.
In einem ersten Schritt versuchen sie diese Frage anhand der Nutzung von Social Software-Applikationen zu beantworten. Gerade im Bereich Web 2.0 spielt vor allem die interaktive bzw. die partizipative Komponente eine große Rolle. Die Nutzung stellt dabei einen allerersten Zugang zur Beantwortung der Kompetenzfrage dar. Es werden dazu Umfragedaten von der TU Graz und der Universität Zürich vorgelegt und interpretiert.

Hier gibt es die Veröffentlichung.

[publication] EduPunk – das kreative Chaos als Strategie

Der Tagungsband zum 12. Workshop „Multimedia in Bildung und Wirtschaft“ an der TU Ilmenau ist nun erschienen. Ich habe hier einen Kurzbericht zu meinem Vortrag über „EduPunk – das kreative Chaos als Strategie“ beigesteuert.
Abstract:

Web 2.0 und in konsequenter Weiterführung e-Learning 2.0 verändern langfristig die Lehre an traditionellen Bildungseinrichtungen. Auch wenn die Potentiale und Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind und viele Maßnahmen erst entstehen zeigen viele Untersuchungen wie Lehren und Lernen zukünftig stattfinden kann. EduPunk ist ein aus dieser Entwicklung entstandenes
Schlagwort und umschreibt einen „Do-it-yourself“ Ansatz sowohl von Unterrichtenden als auch Studierenden. Um diesen letztendlich gerecht werden zu können, sind aber auch Überlegungen seitens der IT-Infrastruktur sowie von
zentralen Einrichtungen, wie dem e-Learning Service nötig. Dieser Artikel beschreibt einen ersten Ansatz wie eine Integration verschiedensteter Webapplikation zur Unterstützung unterschiedlichster didaktischer Möglichkeiten durchgeführt werden
kann.

Hier der gesamte Tagungsband.

[publication] Useful Oblivion Versus Information Overload in e-Learning Examples in the Context of Wiki Systems

Our publication about different thougths using Wiki Systems for learning purposes was published in Journal of Computing and Information Technology (eCit).

Abstract:

Information overload refers to the state of having too much information to make a decision or remain informed about a topic. We present a novel approach of filtering, adapting and visualizing content inside a Wiki knowledge base. Thereby we follow the question of how to optimize the process of learning, with respect to shorter time and higher quality, in face of increasing and changing information. Our work adopts a consolidation mechanism of the human memory, in order to reveal and shape key structures of a Wiki hypergraph. Our hypothesis so far is that visualization of these structures enables a more efficient learning.

Reference: Stickel, C., Ebner, M., Holzinger, A. (2008), Useful Oblivion Versus Information Overload in e-Learning Examples in the Context of Wiki Systems, Journal of Computing and Information Technology, Volume 16, Number 4 (December, 2008), Pages 271-277
The final publication you will find here.

Twitter under the microscope

Dank Klaus Eck (@klauseck) bin ich auf eine sehr interessante Veröffentlichung über die Zusammenhänge von Follower/Friends bei Twitter gestoßen.
B. A. Huberman, D. M. Romero und F. Wu haben diese in ihrer PublikationSocial networks that matter: Twitter under the microscope“ untersucht:

Scholars, advertisers and political activists see massive online social networks as a representation of social interactions that can be used to study the propagation of ideas, social bond dynamics and viral marketing, among others. But the linked structures of social networks do not reveal actual interactions among people. Scarcity of attention and the daily rhythms of life and work makes people default to interacting with those few that matter and that reciprocate their attention. A study of social interactions within Twitter reveals that the driver of usage is a sparse and hidden network of connections underlying the “declared” set of friends and followers.

Die wesentlichen Aussagen sind:

  • Anzahl der Tweets nimmt mit Anzahl der Followers zu, sättigt sich aber dann etwa bei einer Zahl von 400
  • Anzahl der Tweets steigt stetig mit steigender Anzahl an Freunden (jenen Followers mit denen aktiv kommuniziert wird über „@“).
  • Verhältnis zwischen Freunden und Followern liegt durchschnittlich bei 0,13 und die Anzahl der Freunde nimmt kaum mehr zu ab mehr als 400 Follower.

Die Autoren fassen zusammen, dass die Freunde (im speziellen bei Twitter) nicht unendlich sondern im Gegenteil sehr beschränkt sind und diese nicht direkt proportional zu den Followern sind. Die Vermutung liegt nahe, dass die Aufmerksamkeitsgrenze des Menschen irgendwann einfach erreicht ist. Nach der Auflösung der Kommunikationsverläufe sprechen sie von einem „Hidden Network“, welches sich wesentlich vom augenscheinlichen Social Network auf Twitter unterscheidet.

[publication] Usability metrics of time and stress – Biological enhanced performance test of a university wide learning management system

Im Rahmen der USAB 2008 mit dem Thema „HCI & Usability for Education and Work“ haben wir einen Beitrag zu „Usability metrics of time and stress – Biological enhanced performance test of a university wide learning management system“ erstellt.
Abstract:

This paper describes the modification and outcome of a performance test applied to a university wide learning management system under realistic conditions to identify usability problems and to compare measures such as success rate, task time and user satisfaction with requirements. Two user groups with 20 test users each took part in this study. During the whole test psychophysiological parameters of the test persons were monitored and recorded, in order to find event related stress symptoms. Modifications of the original test allowed a faster analysis of relevant quantitative metrics and the collection of qualitative information.

Referenz: Stickel, C., Scerbakov, A., Kaufmann, T., Ebner, M. (2008) Usability metrics of time and stress – Biological enhanced performance test of a university wide learning management system, HCI for Education and Work, Holzinger A. (Ed), Springer, p. 173-184, ISBN 978-3-540-89349-3

Hier gibt es das Buch bzw. einen Entwurf. Weiters steht auch die Aufzeichnung des Vortrages meines Kollegen zur Verfügung.