[publication] Digitales Lernen – kann Lernen digital sein? #tugraz #essay #digitalesLernen #covid19

Das IJAB-Journal hat mich angefragt um einen Kurzbeitrag rund um die Situation des digitale Lernen gerade in der CoVid19-Situation. Herausgekommen ist dieser kurze Artikel.

Gerade in diesen Tagen der COVID-19-Krise erfahren Schüler/-innen und Studierende aber auch Lehrkräfte eine Digitalisierung der Lehre in unvorhersehbarem Ausmaße. Mehr oder weniger über Nacht wurden Bildungseinrichtungen gezwungen die analoge, traditionelle Präsenzlehre einzustellen und auf „digitale Formate“ umzusteigen. Was für die formale Bildung gilt, gilt in diesem Fall auch für die non-formale Bildung sowie für Fort- und Weiterbildungen von Fachkräften der Jugendarbeit. Gelingen kann der digitale Umstieg nur mit einer Herangehensweise, die digitale und analoge Komponenten einbezieht.

Abstract Artikel

[Link Preprint @ ResearchGate]

Zitation: Ebner, M. (2020) Digitales Lernen – kann Lernen digital sein?. In: IJAB Journal. Jg. 14. 1/2020. S. 12-13.

[mooc] Woche 6 im MOOC „Lehren und Lernen mit digitalen Medien II“ #tugraz #imoox #bildungstechnologie #lul20

Und schon sind wir in der sechsten und damit letzten Woche beim MOOC „Lehren und Lernen mit Medien II“. Unglaublich, wie schnell die Zeit immer vergeht 🙂 .
Zum Abschluss geht es um offene und partizipative Lehr- und Lernkonzepte am Beispiel des problembasierten Lernens und ich selbst probiere mich an der Frage was denn die Zukufunft von digitalen Bildungstechnologien so bringen könnte.

Hier das Video zu „Bildungstechnologien – Quo Vadis?“, vorgetragen mit einem meiner Lieblings-T-Shirts 🙂 :

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Primär sind Lehramtsstudierende die Zielgruppe des MOOCs, aber natürlich darf jeder mitmachen der daran Interesse hat. Wir freuen uns, wenn möglichst viele von dem Angebot profitieren und mit uns gemeinsam die nächsten Wochen diskutieren. Die Anmeldung ist komplett kostenfrei, wie man es von iMooX.at gewohnt ist 🙂

[Link zur kostenlosen Anmeldeseite]

[imoox, gadi] Zukunft des Schulbuchs, wie wir Lehren und dann gibt es da noch Learning Analytics #imoox #gadi18

Martin Ebner / GADI 2012Schoen SandraDer MOOC „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ auf iMooX geht nun schon in die sechste Woche. Diesesmal sind die ExpertInnen Sandra Schön, Mohammad Khalil und ich selbst dran.
Wir tragen zum MOOC die Themen Schulbücher und das zukünftige Lehr- und Lernverhalten an sich bei Mohammad Khalil – provokativ und anregend war die Vorgabe 🙂 .
Und dann setzt Mohammad der Diskussion mit dem Thema Learning Analytics bei MOOCs noch das Sahnehäubchen drauf.
Also unbedingt vorbei schauen und mitdiskutieren – der Einstieg in den MOOC ist ebenso jederzeit möglich.
[Link zum Kurs]

[publication] Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?-… oder E-Learning im Jahr 2034 #tugraz #research

Ich habe die Gedanken meines Vortrages rund um die heutige Situation zu E-Learning auf wenigen Seiten zusammengefasst. Der Beitrag „Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?-… oder E-Learning im Jahr 2034“ ist nun erschienen.

Einleitung:

Die Digitalisierung der Hochschule und damit auch oder insbesondere der Hochschullehre ist eines der großen Themen dieser Tage. Durch den digitalen Wandel und die ständig zunehmenden technischen Neuerungen werden viele Prozesse unseres Alltags grundlegendend verändert. Hatten wir noch vor wenigen Jahren einen analogen Kalender mit uns, so gibt es heute eine mobile App. Mussten wir vor der Jahrtausendwende auf das Telefon ausweichen, wenn wir miteinander über große Strecken kommunizieren wollten, so gibt es heute viele mobile Apps die Kommunikation erlauben. Werden heute noch die meisten Glühbirnen mittels Lichtschalter aus- und eingeschaltet, so erlaubt uns das zukünftige Smart Home bereits die Verwendung einer App dafür. Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen und je länger man darüber nachdenkt, versteht man, dass wir am Aufbruch in ein komplett neues Zeitalter stehen, welches nur schwer vorherzusagen ist. Jetzt steht aber das Bildungssystem vor enormen Herausforderungen, wenn man bedenkt, dass der Anspruch ist, Schülerinnen und Schüler bzw. Studentinnen und Studenten auf den Berufsalltag vorzubereiten. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass ein/e Schulanfänger/in im September 2017, die Primarstufe 2021 abschließt und 2029 zum Abitur antritt. Im besten Falle erfolgt der Bachelorabschluss 2032 und der Master im Jahre 2034. Wenn man nur davon ausgeht, dass die technische Entwicklung der letzten 17 Jahre gleich konservativ voran schreitet, wird es viele neue technische Errungenschaften geben die heute noch nicht bekannt sind. Um die Jahrtausendwende gab es so z.B. noch kein Web 2.0, d.h. die Idee dass die Gesellschaft aktiv am Internet teilnimmt, war damals noch kaum vorstellbar. Facebook, Whatsapp & Co war noch Zukunftsmusik und auch Smartphones (egal ob iPhone oder Androidgeräte) noch gar nicht „erfunden“. Kurzum es ist schwer einen „richtigen“ Weg in die digitale Zukunft der Hochschullehre aufzuzeigen, trotzdem gibt es wohl wichtige Stoßrichtungen um zumindest in die richtige Richtung zu gehen. Dazu werden hier fünf Fragen gestellt und versucht darauf auch Antworten zu geben.

[Full Article @ ResearchGate]

Referenz: Ebner, M. (2018) Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning? … oder E-Learning im Jahr 2034. In: Lehre und Digitalisierung – 5. Forum Hochschullehre und E-Learning-Konferenz. Brinker, T. & Ilg, K. (Hrsg.). S. 9-12. UVW UniversitätsVerlagWebler Bielefeld. ISBN 978-3-946017-10-3

[publication] Die Rolle der Bildungsinformatik für die Hochschule der Zukunft #bildungsinformatik #tugraz

Wir wurden eingeladen am spannenden Buch zu „Hochschule der Zukunft“ mitzuwirken und haben uns entschlossen, dass wir einmal die Bedeutung der Bildungsinformatik herausarbeiten. Diese wird wahrscheinlich viel schneller bedeutend als mancher Hochschule lieb ist, wenn nämlich die Digitalisierung weiter so voran schreitet.

Zusammenfassung:

Durch die Erfindung des Computers hat sich das Leben in verschiedenen Bereichen stark verändert: Mobilität und Vernetzung halten Einzug in das tägliche Leben. Um am Puls der Zeit zu bleiben, ist es notwendig auch das bis jetzt nahezu unveränderte Bildungssystem in die Zukunft zu tragen. Ob der zahlreichen politischen Diskussionen konnte man sich bis heute nicht flächendeckend darauf einigen, Informatik als eines der grundlegenden Fächer im Schulbetrieb zu verankern. Ziel der Bildungsinformatik ist es ein Bewusstsein für die notwendigen Kompetenzen der informatischen und medialen Belange der Gesellschaft der Zukunft zu schaffen. Am Beispiel eines Learning-Management-Systems sollen die damit einhergehenden technischen und nicht-technischen Herausforderungen beleuchtet werden um damit auch die Notwendigkeit und Bedeutung der Bildungsinformatik zu verdeutlichen.

[Buch bei Springer]

[Draft version @ ResearchGate]

Zitation: Ebner, M., Leitner, P., Ebner, M., Taraghi, B., Grandl, M. (2018) Die Rolle der Bildungsinformatik für die Hochschule der Zukunft. In: Hochschule der Zukunft. Dittler, U. & Kreidl, C. (Hrsg). S. 117-128, ISBN 978-3-658- 20402-0

[video] Wie schaut das Lernen von morgen aus? #gadi17 #tugraz

Im Rahmen meines MOOCs zu „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ habe ich ein heuer ein Video erstellt mit der Idee zu zeigen, wie sich durch die Digitalität das Lehren und Lernen in Zukunft verändern kann. Wenn wir davon ausgehen, dass sich die technische Entwicklung weiterhin so rasant voran schreitet und Datenbrillen & Co immer mehr auf den Markt drängen, scheint es naheliegend auch über die Veränderungen nachzudenken. Können wir heute schon Medien zur Anreicherung und zur besseren Visualisierung verwenden, werden wir bald selbst die Perspektive bestimmen können (Stichwort 360-Grad-Kamera) um zu guter Letzt auch den Lehr- und Lernort räumlich zu entkoppeln. Meine Prognose ist, dass es in absehbarer Zeit nicht mehr notwendig ist, sich zwingend physikalisch zu treffen um den Diskurs starten zu können. Das geht zwar grundsätzlich schon heute, aber die Einschränkungen sind ja noch deutlich. Hier das Video dazu – ich freue mich wie immer über Kommtare jeglicher Art:

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[imoox, gadi] Zukunft des Schulbuchs, wie wir Lehren und dann gibt es da noch Learning Analytics #imoox #gadi17

Martin Ebner / GADI 2012Schoen SandraDer MOOC „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ auf iMooX geht nun schon in die sechste Woche. Diesesmal sind die ExpertInnen Sandra Schön, Mohammad Khalil und ich selbst dran.
Wir tragen zum MOOC die Themen Schulbücher und das zukünftige Lehr- und Lernverhalten an sich bei Mohammad Khalil – provokativ und anregend war die Vorgabe 🙂 .
Und dann setzt Mohammad der Diskussion mit dem Thema Learning Analytics bei MOOCs noch das Sahnehäubchen drauf.
Also unbedingt vorbei schauen und mitdiskutieren – der Einstieg in den MOOC ist ebenso jederzeit möglich.
[Link zum Kurs]

[publication] Die Zukunft der Bildungsszenarien am tertiären Bildungssektor #research #ocg

Im Rahmen des neuen OCG-Journals haben wir einen Kurzbeitrag zu „Die Zukunft der Bildungsszenarien am tertiären Bildungssektor“ verfasst und kurz beschrieben wie wir die Zukunft so sehen.

Die Ausgestaltung der Bildungsangebote an österreichischen Hochschulen unterliegt engen Rahmenbedingungen: Die meist starren Curricula der Bachelor- und Masterstu-dien sowie die – vor allem an Universitäten – oft schlechten Betreuungsverhältnisse las-sen die individuelle Förderung einzelner Studierender in der Regel nicht zu. Die – nicht zuletzt von der Wirtschaft geforderte – Vermittlung von Fachwissen, das sich mit Be-rufsbildern deckt, steht im Vordergrund. Reflektiertes Denken und Handeln hingegen bekommen einen immer geringeren Stellenwert. Die Hochschulausbildung wird zuneh-mend verschult, Studierenden wird der Wissens- und Kompetenzerwerb weitgehend vorgegeben. Ein möglichst zeit- und ressourceneffizientes Studium ist die Folge, Studie-ren hat demnach mit dem Humboldt´schen Bildungsideal im Sinne einer ganzheitlichen akademischen Ausbildung nur noch wenig gemein.

[Full Article auf Researchgate]

Zitation: Kopp, M., Ebner, M. (2015) Die Zukunft der Bildungsszenarien am tertiären Bildungssektor. OCG Journal (3) 2015. S. 18-19