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[imoox, gadi] Woche 3 zu Sexroboter, Maschinenethik und Robotics #gadi19 #imoox

Der MOOC „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ auf iMooX geht in die dritte Woche. Diesesmal sind die Experten Oliver Bendel und Martin Kandlhofer dran, die beide sehr stark im Themenbereich Robotics forschen. Spannend nur wie sie sich dem annähern, während Martin Kandlhofer es technisch beleuchtet, addressiert Oliver Bendel den Bereich der Maschinenethik und bringt dabei gänzlich neue Fragestellungen auf.

Also unbedingt vorbei schauen und mitdiskutieren – der Einstieg in den MOOC ist jederzeit möglich.
[Link zum Kurs]

[imoox, gadi] Informationsfluss im Netz, digitale Bildung und überhaupt #imoox #gadi17

Christoph DerndorferHeinz WittenbrinkDer MOOC „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ auf iMooX befindet sich bereits in der achten Woche. Diesesmal sind die Experten Heinz Wittenbrink und Christoph Derndorfer, sowie die Queer STS Mitglieder Susanne Kink, Thomas Berger und Anita Thaler dran.
Queer-STS_Susanne_Thomas_Anita_GADI-2016 Während sich Prof. Wittenbrink mit dem Informationsfluss im Internet beschäftigt und die dort entstehende Dynamik adressiert, gibt Christoph Derndorfer der analogen Bildung die rote Karte. Danach erfolgt eine spannende Diskussion zu dritt zu IT & Gesellschaft an sich. Wenn dies die Neugier weckt, freut es mich, wenn neue Diskussionbeiträge im Forum erscheinen.
Also unbedingt vorbei schauen und mitdiskutieren – der Einstieg in den MOOC ist jederzeit noch möglich.
[Link zum Kurs]

[video] What is Information?

Was ist Information? Das versucht man in diesem Kurzfilm zu erklären. Wichtig auf alle Fälle, dass Information immer in einem Kontext steht und dieser nicht (ähnlich wie beim Lernen) einfach nicht ausgeklammert werden darf:

(danke an Ellen)

Die Informationsgesellschaft – ein erfüllter Traum?

wissenswert_200812bAndrea Back und Jochen Robes rufen zu einem Blog Karneval auf und fragen uns:

Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert? Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen?

Klar kann ich mir den Versuch einer Antwort nicht verkneifen und es freut mich, dass ich wieder mal ein wenig vor mich hin sinnieren darf (ich finde, dass ich das noch viel zuwenig mache). Gut aber alles der Reihe nach.
Ob man mit Web 2.0 Tools effektiver mit Informationen umgehen kann – im Sinne des Webs der ersten Stunde ein klares Ja, im Sinne von semantischen Technologien eigentlich Nein. Ich bin immer noch ein Vertreter jener, der gerade Web 2.0 als (Entwicklungs-)Stufe sieht, die am Anfang einer Treppe liegt. Wir sind noch längst nicht dort, was ich heute als effektiv oder effizient bezeichnen würde, aber wir bewegen uns vorwärts. Was das Wissen betrifft bin ich schon skeptischer, nachdem dies ja ein personenbezogenes Merkmal ist. Ich bin heute immer noch nicht in der Lage alle im Web hinterlassenen Spuren (Blogeinträge, Bookmarks oder was weiß ich) tatsächlich auch in einer vernünftigen Zeit wiederzufinden bzw. mich daran teilweise zu erinnern.
Ob sich die Qualität der Arbeit verbessert kann ich schwer beurteilen, was sich definitiv verändert hat ist die Globalisierung – ich bin heute mit mehr Personen in Kontakt als je zuvor, habe noch nie gleichzeitig soviel disktutiert und nachgedacht aufgrund vieler Perspektiven.

Web 2.0 hat mich transparenter und kommunikativer gemacht – und im Sinne der Wissenschaft macht mich das reicher, denn ja erst der Diskurs uns wieder auf neue Gedanken bringt.

Klar gab es Lernkurven, muss man sich verschiedene Dinge aneignen, aber der Gewinn steht in keiner Relation zum Aufwand. Für Personen die im internationalen Austausch stehen bzw. wie ich darauf angewiesen sind, ist das Internet als großer Informations- und Kommunikationsraum ein riesen Gewinn – definitiv 🙂 .