Es freut mich, dass auch ORF Steiermark über den moochub berichtet, mit dem Titel „TU Graz: Kostenlose Online-Kurse für alle„:
Immer mehr Universitäten und Hochschulen öffnen ihre digitalen Pforten, um nicht nur Studierende für Wissenschaft zu begeistern. Über eine Online-Plattform bietet die TU Graz etwa freien Zugang zu einem breit gefächerten Kursangebot internationaler Hochschulen.
Im letzten Jahr ist noch die Ausgabe 15/4 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) erschienen mit dem Titel „Lehrentwicklung anregen, Lehrqualität auszeichnen„. Lieben Dank an die Herausgeber:innen Gabi Reinmann und Peter Tremp für die spannende Open-Access-Publikation:
Die in diesem Themenheft versammelten zwölf Beiträge decken inhaltlich eine breite Palette von Möglichkeiten ab, die Entwicklung und Qualität von Lehre zu betrachten und zu bearbeiten. Jeder der Texte thematisiert mehrere Dimensionen von Lehrentwicklung und Lehrqualität, und zwar theoretisch, konzeptionell, über empirische Befunde oder konkrete Praxisbeispiele; insgesamt werden die fünf Akzente Lehrkompetenzentwicklung, Lehrauszeichnung, Qualitätsentwicklung, Hochschulentwicklung, Digitalisierung und Theorieentwicklung adressiert. Die Ausgabe enthält darüber hinaus drei freie Beiträge, die verschiedene Themen aus der Hochschulentwicklung allgemein aufgreifen.
Hier nun mein letzter Blogbeitrag in diesem Jahr 2020, welches ein besonderes war. Ein besonderes aufgrund der COVID19-Pandemie einerseits und dessen Auswirkungen auf die digitale Lehre andererseits. Es ist auch schwer alles wiederzugeben, was wir hinter uns haben – all die Umbrüche in technischer, organisatorischer und letztendlich auch didaktischer Sicht. Würde ich sagen, haben ich bisher Winde und Stürme erlebt, hatten wir heuer den Tsunami. Es ist nichts mehr so, wie es vor einem Jahr war. Betonung auf nichts (!).
Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, was 2020 bringt, hätte ich gesagt, ja jetzt kommen dann die Digitalisierungsprojekte finanziert vom Bundesministerium, das wird viel Arbeit machen und wir werden weiter kämpfen, dass digitale Lehre Fuß fassen kann. Der Kampf schaute aber ab März so aus, dass wir ums Überleben kämpften, damit die Universität weiter lehren konnte – komplett digital. Ich hoffe ich muss kein zweites Mal einen Schalter umlegen über Nacht.
Man kann hier nachlesen, was ich so zwischendurch noch versucht habe zu dokumentieren: [COVID19 im E-Learning Blog]
Wie auch immer, ich möchte mich vor allem auch bedanken – vor allem bei meinem großartigen Team. Mit viel Einsatz und Engagement, unermüdlich, gewissenhaft und an das Unmögliche glaubend sind wir durch diese Zeit gekommen und haben digitale Lehre an der TU Graz ermöglicht. Viele Unwegigkeiten, Hürden, technische Probleme sind hinter uns und haben die Universität in eine andere Stufe gehoben. Dann muss man auch danke sagen, an alle Stakeholder, die uns das Vertrauen geschenkt haben und all den Lehrenden die unseren Anleitungen folgten.
Nun wünsche ich aber allen ein schönes Weihnachtsfest 2020 (ruhig wird es notgedrungen wohl ohnehin) und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021. Möge das Jahr 2021 der Gesellschaft wieder Entspannung, Ruhe und vor allem auch Freiheit wieder zurückgeben. In diesem Sinne bis ins nächste Jahr 🙂 .
How to develop missing tools and processes when impementing an OER repository and connect it with the Austrian wide OERhub.at? We document and explain our work in our latest publication:
To enable broad access to education and generous use of educational resources, Graz University of Technology (TU Graz) also relies on Open Educational Resources (OER). This article describes the technological developments and processes that enable teachers at TU Graz to use their own learning management system (LMS) for the publication of OER. The article describes how interfaces and processes have marked educational resources of TU Graz with metadata to offer them to a broad public via the university’s own OER repository and via the Austrian OER portal of the University of Vienna. Only appropriately qualified lecturers at TU Graz are authorized to use the new OER plug-in. The article concludes with recommendations for projects in OER infrastructure implementations.
Nach doch aufwändigen Vorbereitungen in Form von Workshops, intensiven Recherchen und dem Entwickeln der Drehbücher, freut es mich bzw. uns, dass wir nun kurz vor dem Start stehen. Der MOOC zu „Digitale Kompetenzen für Studienanfänger*innen“ soll helfen die heute so wichtigen digitalen Kompetenzen zu schärfen und weiter zu verbessern. Wie gewohnt wird dieser MOOC auf iMooX.atab April 2021 zur Verfügung stehen und richtet sich dann primäre an Studierende.
Kursinhalt: Dieser MOOC soll Studienanfänger*innen in das digitale Kompetenzmodell für Österreich (DigComp 2.2) einführen und dieses verständlich bzw. anschaulich darstellen. Die Inhalte orientieren sich streng an dem von der Europäischen Union definierten Framework und gliedern sich dabei in folgende Module: – Kompetenzbereich 1: Umgang mit Informationen und Daten – Kompetenzbereich 2: Kommunikation und Zusammenarbeit – Kompetenzbereich 3: Kreation digitaler Inhalte – Kompetenzbereich 4: Sicherheit – Kompetenzbereich 5: Problemlösen und Weiterlernen Jedes Modul ist noch in weitere Unterpunkte unterteilt.
Anmeldung zum MOOC ist natürlich ab sofort möglich. Parall wird es auch eine Lehrveranstaltung an der TU Graz geben, wofür Studierende an der TU Graz dann ein Zeugnis bekommen können. Die Details findet man auf der Startseite:
Der MOOC „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ auf iMooX geht leider in die letzte und 10te Woche. Zum Abschluss kommen zwei sehr erfahrene Experten zu Wort: Prof. Peter Purgathofer und Dr. Schinagl. Sie sind seit Anbeginn des Internets dabei und haben die rasante bisherige Entwicklung auch maßgeblich mitgesteuert. Trotzdem rufen sie auf, den kritischen Blick nicht zu verlieren? Warum? Nun dazu muss man beim MOOC vorbeischauen 🙂 . Also unbedingt noch mitdiskutieren – der Einstieg in den MOOC ist jederzeit noch möglich. [Link zum Kurs]
Es freut mich, dass es nun gelungen ist, eine OER-Policy für die TU Graz zu veröffentlichen und unsere Abteilung neben Weiterbildung und Informationsmaterial nun ab sofort „OER as default“ hat:
„4. Lern-und Lehrressourcen, die an der TU Graz unter Inanspruchnahme der Services von unterstützenden Organisationseinheiten wie „Lehr-und Lerntechnologien” entstehen, werden ausschließlich als OER erstellt. Abweichungen sind zu begründen.„
Die Richtlinie steht natürlich offen lizenziert zur Verfügung und ich hoffe inständig auf viele Nachahmer:innen 🙂 .
I am very happy that 7th EMOOCs conference will be held in Potsdam next year – in June 2021. Together with Anja Lorenz I will chair the exeperience track and if possible I would love to see you on site.
Now the Call for Papers is online and we invite you to participate:
The Experience Track sessions will provide participants with the opportunity to debate and learn more about the role, current trends and future directions that MOOCs are taking to continue their online learning delivery in Higher Education. The track will bring together diverse stakeholders to discuss four important areas around MOOCs. First, by discussing best practices in MOOC production processes, quality assurance, with emphasis on sustainable models that address the issue of certification and credentialing. A second focus is on the incorporation of pedagogy and MOOC design elements that can bring rich learning experiences, as well as new innovative teaching and learning models that can match the expectations of the stakeholders. Third, we also invite contributions that reimagine and bring new affordances to the role of technology in MOOCs, such as the development or use of new virtual learning environments and social spaces, interactive and interoperable learning objects, immersive and wearable technologies, or techniques such as a gamification, and how all of these impact student engagement and learning outcomes. Last, the multiple roles of analytics within the MOOC ecosystem, for example to systematically optimize production or measure quality, to quantify the effectiveness of different learning designs and models in terms of learners’ engagement and outcomes, or to be included as part of new technological analytics products such as dashboards, adaptation or recommendation engines.
Find the final call right here at the conference website: