Es freut uns, dass nun die Ausgabe 18/1 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung zu Massive Open Online Courses und ihre Rolle in der digitalen (Hochschul-)Lehre nun erschienen ist. Wir haben hier versucht Beiträge rund um MOOCs im deutschsprachigen Raum zusammenzubringen und können nun mit Freude neun spannende Beiträge offen zugänglich zur Verfügung stellen. Gleichzeitig haben wir auch das Editorial verfasst, hier gilt ebenso der Dank meinen Mitherausgeber für die viele Arbeit:
Abstract: Massive Open Online Courses, kurz MOOCs, sind Online-Kurse mit einer großen Zahl an Teilnehmer:innen, die zumeist auf speziellen Plattformen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Kurs zur Künstlichen Intelligenz von Sebastian Thrun mit über 160.000 Lernenden fanden MOOCs zunehmend Verbreitung. Spätestens seit der COVID19-Pandemie sind sie nicht mehr aus unserem universitären Hochschulalltag wegzudenken und heute zum Teil integraler Bestandteil von Lehrveranstaltungen. Durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten werden so Weiterbildungen, Workshops oder joint lectures unterstützt. Das aktuelle Themenheft rief zu Beiträgen rund um MOOCs auf und erlaubt dadurch einen Einblick in die facettenreichen Entwicklungen. In der aktuellen Ausgabe finden Sie hierzu spannende Beiträge mit Erfahrungsberichten, neuesten Erkenntnissen, Weiterentwicklungen und didaktischen Einsatzmöglichkeiten. Wir laden Sie also herzlich ein, mit uns gemeinsam dieses innovative, zukunftsträchtige und auch nachhaltige Thema weiter zu vertiefen.
Referenz: Ebner, M., Staubitz, T., Koschutnig-Ebner, M., Serth, S. (2023) Editorial: Massive Open Online Courses und ihre Rolle in der digitalen (Hochschul-)Lehre. In: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), 18/1, S. 9-15
In der Ausgabe 9/2022 der Deutschen Universtitätszeitung (DUZ) haben wir einen Beitrag zur digitalen Transformation in der Hochschullehre geschrieben – kurz und bündig, steht dieser nun auch als PrePrint zum Nachlesen bereit.
Um einordnen zu können, wie weit sich digitale Innovationen in der Hochschullehre bereits konkret etabliert haben, schlagen die Autorinnen und Autoren vom Team Lehr- und Lerntechnologien der Technischen Universität Graz ein achtstufiges Beurteilungsmodell vor.
Referenz: Ebner, M., Schön, S., Dennerlein, S., Edelsbrunner, S. (2022) Digitale Transformation der Hochschullehre – wann kommt die digitale Innovation an?. In: DUZ (Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft). Jg. 78, Ausgabe 9/2022. S. 45-46
Die Vorbereitungsarbeiten für unseren MOOC zu „Learning Analytics für die Hochschullehre“ befinden sich schon in der finalen Phase. Jetzt gibt es dafür auch noch einen (digitalen) Folder, der gerne verteilt werden kann, denn je mehr Personen mitmachen umso besser 🙂
Der Kurs beschäftigt sich mit dem Thema Learning Analytics mit einem besonderen Blickwinkel auf die Hochschullehre. Dabei wird nicht nur in das Thema grundlegend eingeführt, sondern auch aktuelle Beispiele aus dem österreichweiten Projekt „Learning Analytics – Studierende im Fokus“ gezeigt, die mediendidaktischen Empfehlungen dargelegt oder die Durchführung von notwendigen Peer-Beratungen beschrieben. Ebenso werden die erarbeiteten Ergebnisse im Bereich Datenschutz und Ethik gezeigt und Hinweise auf eine nachhaltige Verankerung von Learning-Analytics-Maßnahmen gegeben. Der Kurs richtet sich dabei primär an Stakeholder an Hochschulen, aber auch an Lehrende oder Interessierte im Themenfeld.
Martin Ebner, Lehrender am Institut of Interactive Systems and Data Science sowie Leiter der Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien an der TU Graz, erzählt in diesem Podcast über seinen Werdegang und die Entwicklung der digitalen Lehre an der TU Graz. Er erzählt einige persönliche Anekdoten aus Lehr- und Prüfungssituationen, die ihm bis heute in Erinnerung geblieben sind. Ein weiteres Thema in diesem Podcast sind Zukunftsszenarien für die (digitale) Lehre auf europäischer Ebene und die Potentiale von Microcredentials und Joint Courses.
Es freut mich, vor meiner Osterpause ein ganz spezielles Projekt anzukündigen. Nachdem ChatGPT und KI in der Bildung nun in aller Munde ist, haben wir ein Projekt zusammen mit Studierenden aufgesetzt, mit dem Ziel einen Online-Kurs zu erstellen, der von KI-Applikationen gemacht wurde – also Text, Audio, Video, Self-Assessement. Was halt alles zu meinem MOOC dazugehört. Die Startseite ist online und man kann sich ab sofort einschreiben. Würde mich freuen, wenn wir gemeinsam uns ansehen, was KI bereits leisten kann, welche Inhalte sehr gut umgesetzt werden bzw. wo auch die Herausforderungen liegen.
Am 15. Mai startet der MOOC „Societech: Die Gesellschaft im Kontext der Informationstechnologie“ auf iMooX. Der Kurs beschäftigt sich nicht nur inhaltlich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien, sondern es wurde auch eine neuartige Erstellungsweise gewählt: Alle Kursinhalte wurden mit KI-Applikationen generiert. Der Kurs zeigt auf, wozu KI-Systeme aktuell fähig und sinnvoll einsetzbar sind, aber auch, wo noch Schwachstellen liegen. In jeder Lektion finden sich Informationen über die Erstellung der Inhalte, die verwendete Software und die eingegebenen Prompts, um die Kurserstellung so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu machen. Teilnehmende werden eingeladen, KI-generierte Inhalte kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren, in welchen Bereichen sie bereits sinnvoll oder unterstützend eingesetzt werden können und wo auch nicht.
Hier gibt es einmal den KI-generierten Trailer:
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Zitation: Schön, Sandra; Leitner, Philipp; Lindner, Jakob & Ebner, Martin (2023). Learning Analytics in Hochschulen und Künstliche Intelligenz. Eine Übersicht über Einsatzmöglichkeiten, erste Erfahrungen und Entwicklungen von KI-Anwendungen zur Unterstützung des Lernens und Lehrens. In: Tobias Schmohl, Alice Watanabe, Kathrin Schelling (Hg.), Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung, Bielefeld: transkript, S. 27-49. Online zugänglich unter: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/c9/16/59/oa9783839457696.pdf
Und wir sind bereits in Woche 4 beim MOOC zu „Lehren und Lernen mit digitalen Medien I„. Diese Woche streifen wir die Themen Medienrecht (insbesondere Urheberrecht), Open Educational Resources und Medienwirkung bzw. -nutzung.
Viel Spaß mit den Inhalten – hier z. B. das Video meines Kollegen Michael Lanzinger rund um das Urheberrecht:
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Programmieren lernen mit Python: Objektorientierte Programmierung ist ein kostenloser Kurs im MOOC (Massive Open Online Course) Format für Schüler:innen, Studierende, Lehrende und alle, die sich mit dem Thema der objektorientierten Programmierung(OOP) beschäftigen wollen. Der Kurs liefert einen Überblick über einige Konzepte die in der objektorientierten Programmierung Verwendung finden. In diesem Kurs werden Codebeispiele in der Programmiersprache Python gezeigt, um zu veranschaulichen, wie die vorgestellten Konzepte umgesetzt werden können. Dieser Kurs besteht aus vier Lektionen, die aufeinander aufbauen und folgende Inhalte behandeln: In Lektion 1 werden die Grundlagen der objektorientierten Programmierung sowie die wichtigsten Begriffe besprochen. Die Einheit wird hauptsächlich theoretischer Natur sein, um einen Überblick zu erhalten. In den kommenden Lektionen werden die hier besprochenen Konzepte in der Praxis demonstriert. In Lektion 2 wird das erlernte Wissen anhand eines Beispiels in der Programmiersprache Python umgesetzt. Hier werden wir insbesondere auf Attribute und den Konstruktor eingehen. Lektion 3 behandelt Methoden und Verkapselung genauer. In Lektion 4 betrachten wir die Konzepte Vererbung und Polymorphismus.
Man kann sich natürlich schon für die kostenlose Teilnahmen anmelden und umgehend mitmachen: [Link zur kostenlosen Anmeldung]