Bericht vom ELGG Workshop

Am 24.08.2006 besuchten wir den ELGG Workshop auf der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Der Workshop war sehr informativ und zeichnete sich durch zwei hochqualtiative Referate (Graham Attwell sowie die ELGG Erfinder Dave Tosh und Ben Werdmuller) und eine spannende Hands-On-Session aus. Hier die Quinessenz unseres beliegenden Berichtes (Workshop Zusammenfassung):

Das Open Standard System Elgg versteht sich als e-Portfolio Landschaft, deren Fokus auf die Bedürfnisse des einzelnen Anwenders gerichtet ist. Elgg zeichnet sich durch die Implementierung von Web 2.0 bzw. e-Learning 2.0 Technologien wie Blogs, Wikis, Podcasts, RSS oder FOAF sowie eines einfachen Content-Managementsystems und individualisierter Kontrolle über Gruppen und Community-Bildung bzw. Verwaltung aus. Durch die Methode des „auto taggings“ wird sehr schnell ein sehr hoher Grad an Vernetzung innerhalb der einzelnen Benutzer erreicht. Des weiteren besteht die Möglichkeit, eigene Inhalte aus anderen Web2.0 Anwendungenwie FLICKR (und in Zukunft auch von mobilen Endgeräten sowie eMail clients) automatisiert auch im Elgg Blog zu veröffentlichen.

Workshop „Web 2.0 Usability: Chancen für Lernen und Lehren?“

Ich bin eingeladen worden einen Workshop zum Thema Web 2.0 und deren Auswirkungen auf Lernen und Lehren am 19.9.2006 in Wien zu halten. Er soll im Rahmen des AK-Meetings der AG HCI&UE der OCG stattfinden. Ich komme dieser Einladung natürlich sehr gerne nach und hoffe auch, dass sich viele für dieses Thema interessieren werden.
Hier findet man die Einladung.

Ich hoffe ich verspreche nicht zuviel, aber ich werde nach Möglichkeit meinen Vortrag selbst über den Blog publizieren und auch einen Bericht aus der AG für Interessierte.
Sollte irgenwer ein absolutes Muss haben, was man unbedingt erwähnen sollte, freue ich mich auf eure Kommentare.

What Faculty, Students, and Administrator Wants

In EDUCAUSE Review, vol. 41, no. 4 (July/August 2006): 50–71. ist ein Artikel mit dem Titel „Managing Courses, Defining Learning: What Faculty, Students, and Administrators Want“ erschienen.
Anhand von Befragungen (Interviews) der 3 wesentlichen Gruppen (Lehrender, Lernender und Administratoren) wird versucht den Iststand im Bereich LMS aufzuzeigen. Gleichzeitig aber fragte man auch nach den Zukunfstperspektiven. Wie entwickelt sich die e-Learning Landschaft bzw. wohin sollte sie sich entwickeln?
Weiters versuchen auch die 3 Autoren, deren Zusammensetzung ebenfalls sehr unterschiedlich ist, ihre Standpunkte darzulegen.

Einen Satz von Fr. Prof. Patricia McGee muss ich einfach zitieren:

We want functions that are symbiotic and intuitive, knowing more about us than we know about ourselves.

Hier der Link zum Artikel.

FH Joanneum: 5. eLearning Tag

Am 20. September 2006 (9:00 – 17:00 Uhr) findet unter dem Motto „Life Long eLearning – Evolution der Aus- und Weiterbildung“ der 5. eLearning Tag der FH Joanneum statt. Im Mittelpunkt stehen diesmal Social Software und collaborative eLearning.

Das Programm, die Anmeldung und alles weiter findet man hier.

5 (Really) Hard Things about Using the Internet in Higher Education

Grandon Gill hat im eLearn Magazine diesen Artikel publiziert. Er versucht zu begründen warum die Verwendung des Internets in der Hochschule noch immer nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Seine 5 Punkte sind:

1. Lack of models from our own experience
2. Constant disruptions precipitated by evolving technologies
3. Explaining our courses to others
4. Adjusting to a new rhythm of life
5. Adjusting to our new role

Ich kann mich durchaus seiner Argumenatation anschließen. Vorallem die Punkte 2 und 4 haben es eigentlich in sich. Während die technologische Entwicklung unaufhaltsam voranschreitet sind wir nicht annähernd in der Lage, diese auch dementsprechend einzusetzen. Nicht nur, dass uns die Beispiele fehlen (Punkt 1), sonder vor allem, dass Lehrende und Lernende aufgrund ihrer bisherigen Lehr-, Lernerfahrungen neue Konzepte auch anwenden können oder wie Gill es ausdrückt sich dem „new rythm of life“ anzupassen.

Hier der Artikel zum Nachlesen. Bin gespannt auf Kommentare.

3rd IEEE International Workshop on PervasivE Learning

March 26-30, 2007 in New York, USA

https://wwwra.informatik.uni-rostock.de/perel07/

The workshop series on PervasivE Learning (PerEL) aims to address the issues of pervasive computing in combination with new types and possibilities of learning, teaching and working. This novel research topic has been launched at PerCom 2005 for the first time at all. Its significance is continuously rising. As an example, the „Horizon Report“ published recently states that context-aware environments, augmented reality, and educational gaming are three out of six major technological trends for electronic learning during the next years. Pervasive learning is a key technology for tomorrow´s e-knowledge society.

This includes, but is not limited to:

  • mobile communication (asynchronous, synchronous)
  • service and session mobility as well as device independency
  • techniques for cooperative learning or working
  • document, knowledge, and service management
  • realization of pervasive learning scenarios
  • best practice studies and experiences
  • tools and architectures for mobile/ubiquitous learning
  • smart devices and device-independent presentation
  • learning networks