Auf der I-Know Konferenz 07, die heuer vom 5.-7. September 2007 in Graz stattfindet, gibt es einen „Special Track on Knowledge Sharing using Social Software„.
Ich bin im Programmkomitee vertreten und freue mich auf gute wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema.
Für alle Interessierten ist hier der Call und die Formatvorlage.
Weblog, Podcast & Co [Broschüre]
Die Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen hat eine Broschüre zum Thema Weblog, Podcast & Co herausgegeben.
Ein praktischer Leitfaden für den Umgang mit neuen Kommunikationswegen im Netz.
Mit Anleitung zur Einrichtung eines eigenen Weblogs.
Ich denke für eine schnelle Übersicht ganz gut geeignet. Hier der direkte Link zum .pdf.
Wikipedia [Harvard Business School]
K.R. Lakhani und A.P. Mcafee haben einen Artikel zu Wikipedia online gestellt.
Neben einer Beschreibung wie es zu dem Online Lexikon gekommen ist und welche Dimensionen es nun schon einnimmt, geben sie auch ein Beispiel wie das Einstellen von Artikeln funktioniert. Besonders interessant ist, wie es der Blog eLearnspace schreibt:
… the policy of handling „articles for deletion“ is a great example of democratic action in chaotic public forums…
TUGLL – der Weg einer Idee
Im Rahmen der ePortfolio Round Table Diskussion an der FH Joanneum habe ich diese Präsentation gehalten.
Weiters habe ich auch eine kurze Zusammenfassung verfasst.
[Call for Proposal] GMW 07
Die 12. Europäische Jahrestagung Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW07) findet heuer vom 12.–14. September in
Ab sofort ist der Call eröffnet:
Wir laden Sie ein sich zu beteiligen mit Vorträgen, Postern, Workshops, Tutorials oder mit einem Stand auf dem Marktplatz.
Rückschau ePortfolio Round Table Diskussion
Die gestrige Round Table Diskussion an der FH Joanneum war durchaus sehr spannend. Es immer wieder sehr gut, wenn man im österreichweiten Austausch erfährt wie andere, ähnliche Institutionen mit der Problematik umgehen.
Meine Kurzzusammenfassung von den anderen eingeladenen Experten:
- Fr. Brigitte Römmer-Nossek von der Universität Wien betonte vor allem die Problematik des Datenschutzes. Wenn man also ein ePortfolio führt, wie schaut es dann rechtlich damit aus.
- Hr. Wolfgang Greller (Universität Klagenfurt) betonte den Unterschied zwischen Präsentations- und Zertifizierungsportfolio und stellte abschließend die Frage nach dem geeigneten Businessmodellen. Wer bietet die Portfolios an und wie erfolgt die finanzielle Abwicklung?
- Günther Wageneder von der Universität Salzburg zeigte seinen realen Einsatz in einer Lehrveranstaltung und ließ in seiner Endfolie die Frage nach dem geeigneten didaktischen Modell noch etwas offen.
- Erwin Bratengeyer (Donauuniversität Krems) meinte, dass 2007 nun der endgültige Start von ePortfolios sein wird und erwähnte 2 genehmigte Projekte seitens der Bundesregierung.
Die große Diskussionsrunde zeigte, dass einerseits die Definition des Wortes ePortfolio noch immer nicht die gewünschte Schärfe hat. Eines kristallisierte sich aber deutlich heraus, dass nämlich ein gewisser kultureller Wandel nötig sein wird um eine weite Verbreitung und Akzeptanz zu erreichen.
ePortfolio Round Table Diskussion
Heute findet an der FH Joanneum eine Round Table Diskussion zum Thema ePortfolio statt. Die TU Graz ist durch mich mit einem kurzen Beitrag vertreten.
Hier findet man den Ablauf und auch die Teilnehmerliste.
Prolearn’s 4th Thematic Workshop on Social Software
Soeben habe ich den Hinweis auf diese Veranstaltung am 2. März 2007 bekommen. Auf der Webseite findet man diese Beschreibung:
The workshop is designed to serve as a forum for all research areas related to Social Software and its use in Technology Enhanced Learning.
Mehr Informationen und Registrierung findet man hier.
[article] Open and Distance Learning
The International Review of Research in Open and Distance Learning Vol. 7 Nr. 3 (2006) ist ab sofort online verfügbar.
Jacob Nielsen über „Digital Divide“
Jacob Nielsen, einer der berühmtesten Vertreter der Usability Forschung, hat in einer seiner letzten Alert Boxen etwas zu Digital Divide verfasst.
Er sieht die Problematik der entstehenden Kluft vorallem in 3 Punkten:
- Economic Divide: Ob sich jemand einen Computer und den Zugang zum weltweiten Netz überhaupt leisten kann oder nicht.
- Usability Divide: Infolge ungeeigneter Usability sind höher gebildete Menschen im Vorteil bzw. auch ältere Menschen wird infolge schlecht aufbereiteter Inhalte der Zugang erschwert.
- Empowerment Divide: Das ist lt. Nielsen der problematischste Punkt, da es sich hier quasi um die Aufklärung handelt, wie sich Inhalte präsentieren oder wie man Tools für sich entsprechend nutzen kann. Er beschreibt dies anhand der einfachen Suche – es nehmen seinen Untersuchungen nach viele Anwender den ersten Suchtreffer, ohne kritisch zu hinterfragen oder auch zu wissen, wie dieser zustande kommt.
Sein Fazit jedenfalls lautet:
Ultimately, I’m extremely optimistic about the economic divide, which is vanishing rapidly in industrialized countries. The usability divide will take longer to close, but at least we know how to handle it — it’s simply a matter of deciding to do so. I’m very pessimistic about the empowerment divide, however, which I expect will only grow more severe in the future.
Ich glaube dem ist wenig hinzuzufügen. Besonders wenn ich daran denke, wie sich momentan das Web 2.0 entwickelt, dann wird es zunehmend wichtiger diese Technologien auch entsprechend zu unterrichten.
