Rückschau ePortfolio Round Table Diskussion

Die gestrige Round Table Diskussion an der FH Joanneum war durchaus sehr spannend. Es immer wieder sehr gut, wenn man im österreichweiten Austausch erfährt wie andere, ähnliche Institutionen mit der Problematik umgehen.

Meine Kurzzusammenfassung von den anderen eingeladenen Experten:

  • Fr. Brigitte Römmer-Nossek von der Universität Wien betonte vor allem die Problematik des Datenschutzes. Wenn man also ein ePortfolio führt, wie schaut es dann rechtlich damit aus.
  • Hr. Wolfgang Greller (Universität Klagenfurt) betonte den Unterschied zwischen Präsentations- und Zertifizierungsportfolio und stellte abschließend die Frage nach dem geeigneten Businessmodellen. Wer bietet die Portfolios an und wie erfolgt die finanzielle Abwicklung?
  • Günther Wageneder von der Universität Salzburg zeigte seinen realen Einsatz in einer Lehrveranstaltung und ließ in seiner Endfolie die Frage nach dem geeigneten didaktischen Modell noch etwas offen.
  • Erwin Bratengeyer (Donauuniversität Krems) meinte, dass 2007 nun der endgültige Start von ePortfolios sein wird und erwähnte 2 genehmigte Projekte seitens der Bundesregierung.

Die große Diskussionsrunde zeigte, dass einerseits die Definition des Wortes ePortfolio noch immer nicht die gewünschte Schärfe hat. Eines kristallisierte sich aber deutlich heraus, dass nämlich ein gewisser kultureller Wandel nötig sein wird um eine weite Verbreitung und Akzeptanz zu erreichen.

Ubiquitous Internet and Future Education

Ich komme gerade von einem TU Graz Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Eduard Babulak, derzeit unterrichtend an der Girne American University in Nordzypern über das spannend klingende Thema „Ubiquitous Internet and Future Education“. Leider konnte ich nur einen Teil des Vortrags miterleben, jedoch reichte es aus, um einen Eindruck seiner Zukunftsvorstellungen mitzunehmen: die drahtlose Vernetzung wird nicht nur massiv zunehmen, sondern auch die meisten Lebensbereich durchdrungen haben. Allerdings zeichnet er dadurch kein negatives Szenario an die Wand, sondern spricht von einer Future Knowledge Based Society und dem Human Centric Computing bei dem die Vorteile auch für den Bildungssektor überwiegen.

In Zuge des Vortrags bin ich auch auf interessante Konferenz-Links gestoßen:

[e-Learning Blog Podcast] RSS – the Door to eLearning 2.0

Walther und Petra haben im Rahmen der 13. FNMA Tagung ebenfalls einen Vortrag gehalten. Der Titel „RSS – the Door to eLearning 2.0“ soll schon zeigen worum es hier primär geht – RSS.
Die Bedeutung und auch die Auswirkung der Really Simple Syndication auf Web 2.0 und damit vielleicht auch eLearning 2.0 wird übersichtlich herausgearbeitet und dargestellt.
Hier nun gleich die Folien auch anbei:

Wie immer freuen wir uns auf Kommentare, Kritiken usw. 🙂

Live von der Learning Community [Klagenfurt]

Bin soeben auf der learning community in Klagenfurt, wo wir in ca. 1h selbst einen Vortrag zu „Selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe des Wikipedia-Prinzips“ halten.
Die bisherigen Erfahrungen sind gut, besonders hervorgestochen hat die gestrige Podiumsdiskussion zum Thema „Was und wie lernen wir, wenn wir online sind?“. Hier möchte ich einen Satz von Prof. Christian Swertz zur Debatte stellen, der auf die Frage wie eine geeignetes Lernmanagement aussehen soll, folgendes antwortete:

„Die Problematik um das Thema Lerntypen ist insofern, schwer zu erfassen, da die Lernenden das Lernen (Anm. mit einer technischen Unterstützung) mitlernen.“

Das ist ein interessanter und guter Anstoß, da es ja die praktische Erfahrung irgendwie zeigt. Jeder spricht davon, dass ein LMS nicht alle Lerntypen anspricht, aber wird nachgefragt merkt man, dass kaum jemand von dem Bestehenden wesentlich abweicht.

Usability Day V – Informieren mit Computeranimation

Der nächstjährige Usability Day (Freitag 11. Mai 2007) der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn steht unter der Fragestellung, wie Computeranimationen gestaltet und eingesetzt werden können, um den für bestimmte praktische und wissenschaftliche Aufgaben erforderlichen Informationstransfer zu unterstützen.

 Alle weiteren Informationen gibts hier.

Gleichzeitig findet zum zweitenmal der uDay-Wett-Bewerb statt, zu dem bis 19.Jänner selbst erstellte Computeranimationen eingesendet werden können. Die besten Computeranimationen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 600,- Euro prämiert.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich den Usability Day der Fachhochschule in Dornbirn sicherlich empfehlen – es lohnt sich!