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[study] AHEAD – Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zu einer Hochschullandschaft in 2030 #tugraz

Es freut uns, dass die Studie zu „AHEAD – Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zu einer Hochschullandschaft in 2030“ nun öffentlich zugänglich ist. Wir haben über ein Jahr mit dem internationalen Konsortiuum arbeiten dürfen (AHEAD-Webseite) und freuen uns über das Ergebnis:

Das Projekt „(A) Higher Education Digital (AHEAD) – Internationales Horizon-Scanning / Trendanaly- se zur digitalen Hochschulbildung“ hat von Februar 2018 bis Januar 2019 eine systematische Ana- lyse der aktuellen Trends und Anforderungen in den Bereichen Wissens- und Kompetenzanforde- rungen unternommen und die neuesten Entwicklungen in der Lerntheorie, Didaktik sowie in der digitalen Bildungstechnologie vor dem Hintergrund einer (zunehmend) digitalisierten Hochschulbil- dung untersucht. Die Analyse bildete die Grundlage für ein Horizon-Scanning für die Hochschulbil- dung im Jahr 2030, das Zukunftsszenarien entwickelt, die sich soziale und digitale Innovationen zunutze machen, um künftige Anforderungen an das Hochschulwesen erfüllen zu können. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie zusammen mit dem Institut für Hochschul- entwicklung (HIS-HE) durchgeführt.

[Studie beim Hochschulforum Digitalisierung]

[Studie @ ResearchGate]

Zitation:
Orr, D., Lübcke, M., Schmidt, P. Ebner, M., Wannemacher, K., Ebner, M., Dohmen, D. (2019). AHEAD – Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zu einer Hochschullandschaft in 2030 – Hauptbericht der AHEAD-Studie. Arbeitspapier Nr. 42. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. DOI: 10.5281/zenodo.2677655

[publication] Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie #imoox #ebmooc18 #tugraz

Im Rahmen der Zeitschrift für Hochschule und Weiterbildung haben wir unsere Erfahrungen mit dem Inverse-Blended-Learning-Konzept im ebMOOC festgehalten und auch belegen können. Jetzt ist unser Artikel zu „Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie“ erschienen

Zusammenfassung:

Massive Open Online Courses (MOOCs) sind in den letzten Jahren in aller Munde, wenn es darum geht, technologiegestütztes Lernen für große Zielgruppen zu verwirklichen. MOOCs bieten dabei kostenlose Bildung mit offenem Zugang an, sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für spezielle Zielgruppen (z.B. Weiterbildung). Die in den Medien diskutierte Absprungrate (Drop-Out) führte zu einer notwendigen Reflexion über Vor- und Nachteile dieses Verfahrens. Die Autor_innen dieses Beitrags schlagen daher einen neuen pädagogischen Ansatz vor: Der Online-Kurs (MOOC) soll durch Präsenzunterricht ergänzt werden, um den sozialen Prozess des Lernens gezielt zu unterstützen. Während die Anreicherung von Präsenzveranstaltungen mit Online-Anteilen als „Blended Learning“ beschrieben wird, wird die Anreicherung von reinem Online-Lernen durch Präsenzangebote als „Inverse Blended Learning“ bezeichnet. Im Beitrag wird ein MOOC für Erwachsenenbildner_innen, der durch Präsenzangebote erweitert wurde, als Fallstudie vorgestellt. Aus den Daten der Nutzer_innen und ihren Aktivitäten kann mit Hilfe von Verfahren des Learning Analytics Rückschlüsse gezogen werden. Dabei zeigt sich in diesem Beispiel, dass – vermutlich durch das große Angebot und die starke Nutzung von Begleitangeboten zum MOOC – mit 48,2 Prozent eine sehr hohe Zertifizierungsquote (N=3.064 registrierte Nutzer_innen) erreicht werden konnte. Zudem wird eine Verbesserung der Interaktion zwischen den Teilnehmenden auf der MOOC-Plattform als auch in den zugehörigen Diskussionsforen beobachtet.

[Artikel offen zugänglich bei der Homepage der Zeitschrift]

[Artikel bei ResearchGate]

Referenz: Ebner, M., Schön, S., Khalil, M., Ebner, M., Aschemann, B., Frei, W. & Röthler, D. (2018) Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie. Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung 1(2018). S. 23-30 https://doi.org/10.4119/UNIBI/ZHWB-239

[study] Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung #ahead

Es freut uns, dass wir an einem spannenden Projekt mitarbeiten dürfen und zwar an der „Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung„. Das Projekt wird ein Jahr dauern und birgt interessante Elemente in sich:

In Februar beginnt die neue Studie „Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung“, die vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie in Kooperation mit HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wird. Dazu hat das FiBS/HIS-HE Konsortium um Dr. Dominic Orr und Dr. Klaus Wannemacher seine Kompetenzen erweitert durch die Beteiligung von Forschern aus der Technischen Universität Graz (Priv.-Doz. Dr. Martin Ebner) und dem Massachusetts Institute of Technology (Philipp Schmidt, MIT Media Lab). Die Projektdauer der Studie ist ein Jahr.

[Pressemeldung AHEAD Projekt]

[Projektwebseite AHEAD]

Wir werden sicher gerne laufend berichten und freuen uns auch auf Anregungen von außen 🙂

[publication] Die Rolle der Bildungsinformatik für die Hochschule der Zukunft #bildungsinformatik #tugraz

Wir wurden eingeladen am spannenden Buch zu „Hochschule der Zukunft“ mitzuwirken und haben uns entschlossen, dass wir einmal die Bedeutung der Bildungsinformatik herausarbeiten. Diese wird wahrscheinlich viel schneller bedeutend als mancher Hochschule lieb ist, wenn nämlich die Digitalisierung weiter so voran schreitet.

Zusammenfassung:

Durch die Erfindung des Computers hat sich das Leben in verschiedenen Bereichen stark verändert: Mobilität und Vernetzung halten Einzug in das tägliche Leben. Um am Puls der Zeit zu bleiben, ist es notwendig auch das bis jetzt nahezu unveränderte Bildungssystem in die Zukunft zu tragen. Ob der zahlreichen politischen Diskussionen konnte man sich bis heute nicht flächendeckend darauf einigen, Informatik als eines der grundlegenden Fächer im Schulbetrieb zu verankern. Ziel der Bildungsinformatik ist es ein Bewusstsein für die notwendigen Kompetenzen der informatischen und medialen Belange der Gesellschaft der Zukunft zu schaffen. Am Beispiel eines Learning-Management-Systems sollen die damit einhergehenden technischen und nicht-technischen Herausforderungen beleuchtet werden um damit auch die Notwendigkeit und Bedeutung der Bildungsinformatik zu verdeutlichen.

[Buch bei Springer]

[Draft version @ ResearchGate]

Zitation: Ebner, M., Leitner, P., Ebner, M., Taraghi, B., Grandl, M. (2018) Die Rolle der Bildungsinformatik für die Hochschule der Zukunft. In: Hochschule der Zukunft. Dittler, U. & Kreidl, C. (Hrsg). S. 117-128, ISBN 978-3-658- 20402-0

[interview, press] Kleine Schritte zur digitalen Hochschule #tugraz

Im Rahmen eines Sommerinterviews hat mich APA-Science interviewt, wie ich derzeit die Lage der Digitalisierung in der Hochschullehre sehe. Das ganze wurde dann in einen Text unter dem Titel „Kleine Schritte zur digitalen Hochschule“ gegossen und steht nun online zum Nachlesen zur Verfügung.

[publication] Konzept OER-Zertifizierung an österreichischen Hochschulen #OER #fnma

Im Rahmen der AG OER des Forums Neue Medien in der Lehre Austria haben wir ein „Konzept OER-Zertifizierung an österreichischen Hochschulen“ erabeitet. Ich denke, damit haben wir die Basis gelegt, wie man nachhaltig OER an österreichischen Schulen verankern könnte und hoffen, damit die nächsten Schritte gut vorbereitet zu haben.

Zusammenfassung:

Das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Open Educational Resources“ ist ein Konzept zur OER-Zertifizierung an österreichischen Hochschulen. Dazu wird unterschieden in eine zweistufige Zertifizierung für Hochschullehrende und eine dreistufige Zertifizierung für Hochschulen. Der Umsetzungsvorschlag sieht dafür digitale Open Badges vor, die von einer zentralen Stelle bereits in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode (2019–2021) vergeben werden sollen.

[Link zum Konzept auf ResearchGate]

Zitation: Ebner, M., Kopp, M., Hafner, R., Budroni, P., Buschbeck, V., Enkhbayar, A., Ferus, A., Freisleben-Teutscher, C. F., Gröblinger, O., Matt, I., Ofner, S., Schmitt, F., Schön, S., Seissl, M., Seitz, P., Skokan, E., Vogt, E., Waller, D. & Zwiauer, C. (2017). Konzept OER-Zertifizierung an österreichischen Hochschulen.Forum Neue Medien in der Lehre Austria.

[publication] Learning Analytics in Hochschulen #LearningAnalytics #HigherEducation

Im Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz haben wir einen Beitrag zur Learning Analytics mit dem Schwerpunkt Hochschulen geschrieben und vor allem unsere Erfahrungen dargelegt.

Einleitung:

Unter dem Schlagwort “Big Data” hat sich in den letzten Jahren ein neues Forschungsfeld etabliert. Es handelt sich dabei um Datenmengen, die wegen ihrer Größe, hohen Komplexität, schnellen Vergänglichkeit oder schwachen Strukturierung mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung nicht ausgewertet werden können. Das Ziel von Learning Analytics besteht darin solche Datenmengen im Kontext von Lehren und Lernen zu sammeln, zu analysieren und zu interpretieren um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Rückführung des gewonnen Wissens an die Lehrenden und Lernenden, um das Lehr- und Lernverhalten individueller und optimierter zu gestalten und die Entwicklung von Kompetenzen in dem Bereich zu fördern.
In diesem Kapitel werden die Möglichkeiten von Learning Analytics genauer erläutert, um dann den Schwerpunkt Learning Analytics in Hochschulen näher zu beleuchten. Eine Auswahl von Tools, Frameworks und Systeme gibt Aufschluss über den momentanen Stand der Technik. Im letzten Kapitel werden zukünftige Trends und Innovationen von Learning Analytics an Hochschulen aufgezeigt und wie daraus Kompetenzen gewonnen werden können.

[Entwurf @ ResearchGate]

Referenz: Leitner, P., Ebner, M. (2017) Learning Analytics in Hochschulen. Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Erpenbeck, J., Sauter, W. (Hrsg.). Schäffer-Poeschel Verlag. Stuttgart. S. 371-384

[presentation] Digitalisierung der Hochschule – wieso und wozu? #tugraz #bolognatag

Im Rahmen des Bologna-Tages 2017 darf ich heute in zwei Workshops meine Gedanken zur Digitalisierung der Hochschule präsentieren. Bereits in der Vorbereitung hab ich mir doch viele Gedanken gemacht, was es wirklich heißt, wenn die Digitalisierung umfassend wird. Vor allem meine letzte Folie bringt mich immer wieder selbst zum Nachdenken: Was passiert wirklich, wenn die Hochhschullehre zur Gänze digitalisiert ist und alle erdenklichen Kurse im Netz vorhanden sind. Wenn die Lernenden von morgen tatsächlich von den „Besten“ lernen können, völlig entkoppelt von Ort und Zeit? Dann glaub ich hat das dramatische Auswirkungen auf das Rollenbild der Hochschule wie wir sie derzeit kennen – wir müssen uns verändern, Bildung erreichbar machen und vielmehr in die Diskussion und den aktiven Austausch mit den Studierenden gehen. Der Mehrwert einer persönlichen Betreuung muss spürbar sein und ich als Professor hab die Verantwortung die mir anvertrautetn Studierenden zu bilden und für einen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Ein bloßes „vorlesen“ wird zuwenig sein, es braucht neue Herangehensweise, ansonsten bleibt die Hochschule zurück. Also halten wir im Hinterkopf, dass mittelfristig alles „automatisiert werden wird, was automatisiert werden kann“ und ich fürchte das ist mehr als wir uns derzeit vorstellen können.

Nun aber hier meine Folien:

[publication] Mediale Megatrends und die Position(-ierung) der Hochschulen zur Digitalisierung #gmw #workshop

Die Publikation zu unserem Workshop über „Mediale Megatrends und die Position(-ierung) der Hochschulen zur Digitalisierung“ bei der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) in Innsbruck ist online verfügbar. Im Workshop selbst haben wir alles in einem edupad festgehalten.

Zusammenfassung:

Die Digitalisierung erfordert die Positionierung der Hochschulen. Sie ver- eint unterschiedliche bzw. separierte Medien-Entwicklungen in Forschung, Lehre und Transfer. Aber: Um welche medien- und bildungstechnologischen Entwicklungen handelt es sich im Einzelnen? Wie steht es um deren Verbreitung an Hochschulen? Wer sind die handelnden Akteure? Der Workshop untersucht diese Fragen in Form eines Stakeholder-Dialogs aus Hochschulen, Dienst- leisterInnen und Netzwerken.

[Full article @ ResearchGate]

Zitation: Bremer, C., Ebner, M., Gumpert, A., Hofhues, S., Doebeli Honegger, B., Köhler, T., Lorenz, A., Wollersheim, H. W. (2016) Mediale Megatrends und die Position(-ierung) der Hochschulen zur Digitalisierung. In: Wachtler, J., Ebner, M., Gröblinger, O., Kopp, M., Bratengeyer, E., Steinbacher, H.-P., Freisleben-Teutscher, C., Kapper, C. (ed.). Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung. Waxmann Verlag, S. 345-347

[publication] Entwicklung von „eDidactics“: Ein Fortbildungsprogramm für den Einsatz von Technologien in der Hochschullehre

Unser Beitrag „Entwicklung von „eDidactics“: Ein Fortbildungsprogramm für den Einsatz von Technologien in der Hochschullehre“ wurde nun als Teil des Buches „Qualität in Studium und Lehre – Kompetenz- und Wissensmanagement im steirischen Hochschulraum“ veröffentlicht.

Zusammenfassung:

Im September 2014 beauftragte die Steirische Hochschulkonferenz die Entwicklung eines hochschulübergreifenden Fortbildungsprogrammes für den mediendidaktischen Einsatz von Technologien in der Hochschullehre. Dieses Programm startete im Oktober 2015 unter dem Titel „eDidactics“ mit einer dreijährigen Pilotphase. Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen allgemeinen Überblick über den gegenwärtigen Stand im Bereich des technologiegestützten Lehrens und Lernens und dessen Einsatzszenarien. Didaktische und technische Aspekte werden dabei ebenso angesprochen wie für den erfolgreichen Einsatz von Lehr-/Lerntechnologien notwendige Rahmenbedingungen. Darauf folgt eine detaillierte Beschreibung des Entwicklungsprozesses des Fortbildungsangebotes von der Ausgangssituation und Zielsetzung über durchgeführte Recherchetätigkeiten bis hin zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren, wobei die Inhalte des modular gestalteten Programmes sowie seine Organisation im Partizipationsprinzip ausführlich dargestellt werden. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf die zukünftigen Einsatzszenarien von „eDidactics“ und die dafür notwendigen Voraussetzungen.

[Link zum Artikel bei Springer]

[Vorabversion @ ResearchGate]

Zitation: Kopp, M., Ebner, M., Rehatschek, H., Schweighofer, P., Sfiri, A., Swoboda, B. & Teufel, M. (2016) Entwicklung von „eDidactics“: Ein Fortbildungsprogramm für den Einsatz von Technologien in der Hochschullehre. In: Qualität in Studium und Lehre: Kompetenz- und Wissensmanagement im steirischen Hochschulraum. Springer International Publishing, p. 305-321