[publication] Sieben Mythen der KI-Nutzung #tugraz

Unser Beitrag zu „Sieben Mythen der KI-Nutzung“ hat viele Reaktionen hervorgerufen und nun wurde er auch in die Zeitschrift „Die Österreichische Volkshochschule“ aufgenommen.

Abstract:
Wer das Internet nutzt, kommt im Frühjahr 2026 nicht um Anwendungen generativer Künstlicher Intelligenz (kurz KI) herum. Suchmaschinen bieten neben Links standardmäßig KI-generierte Antworten an, Chatbots unterstützen bei der Buchung von Websites, Schüler:innen lassen sich Tests passend zu den Arbeitsblättern der Lehrer:innen generieren usw. – Doch nicht alles, was uns die KI-Anwendungen liefern, wie wir sie nutzen und ihre Ergebnisse verstehen, ist zutreffend und unproblematisch. Das liegt auch an Missverständnissen darüber, wie KI-Anwendungen funktionieren. Aus unserer Sicht – es gibt dazu noch keine empirische Evidenz – verdienen folgende sieben Aussagen besondere Aufmerksamkeit, insbesondere auch im Kontext von Bildung, Schule und Hochschule:

  1.  KI-Anwendungen sind neutral, objektiv und vorurteilsfrei
  2.  KI-Anwendungen arbeiten logisch
  3. KI-Anwendungen denken und lernen wie Menschen
  4. KI-Anwendungen sind empathisch
  5. KI-Anwendungen sind ökologisch und sozial problemlos
  6. KI-Nutzung ist rechtlich einwandfrei
  7. KI-Anwendungen machen Wissen und Kompetenzentwicklung überflüssig

In diesem Beitrag möchten wir diese als „Mythen“ bezeichneten Aussagen beschreiben und aufzeigen, dass und warum sie nicht zutreffend sind. Damit möchten wir einen zukünftig fundierten Umgang und durch die Beschreibung von KI-Mythen Forschung dazu initiieren und unterstützen. 

Referenz: Schön, S., Brünner, B., Ebner, M., Diesenreither, S., Hanfstingl, B., Krammer, G (2026) Sieben Mythen der KI-Nutzung. Die Österreichische Volkshochschule. Jg. 2026 / 286. [Link]

This is an impactful contributions, methodological rigor, and exceptional novelty in the research field of AI in education.

[publication] Didaktik und Praxis der Maker Education #makereducation

Für die Ausgabe Pädagogik 10/24 wurden wir angefragt für einen kurzen Beitrag zu „Didaktik und Praxis der Maker Education

Abstract:
Die Maker Education eröffnet neue Lernmöglichkeiten und vielfältige Potenziale. Dabei muss es nicht immer gleich der neu eingerichtete, voll ausgestattete Makerspace sein, in dem die Schüler*innen projektorientiert und fächerverbindend arbeiten.

[Link zum Originalartikel]
[Draft @ ResearchGate]

Zitation: Hannah Bunke-Emden, Kristin Narr, Sandra Schön, Didaktik und Praxis der Maker Education (21.10.2024), Pädagogik 10/24. Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISSN: 0933-422X, 2024 #10, S.12-15

[publication] Maker Days for Kids – Durchführungen und Varianten im Überblick #makereducation

Unsere Publikation zu „Maker Days for Kids“ ist im Rahmen der Zeitrschrift MedienPädagogik nun erschienen.

Zusammenfassung:
Als «Maker Days for kids» werden offene (digitale) Werkstätten für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren bezeichnet, die von einem Netzwerk rund um den Verein BIMS e. V. temporär aufgebaut und für mehrere Tage geöffnet und betreut werden. Die ersten Maker Days fanden im Jahr 2015 in Bad Reichenhall (Deutschland) statt. Seit 2018 gab es (bis dato) insgesamt vierzehn weitere Durchführungen in Graz (Österreich), Leipzig, Görlitz und Traunstein (alle in Deutschland). Das Netzwerk steht im engen Austausch im Hinblick auf Zielsetzung, Inhalte, didaktisch-pädagogische Vorgehensweise und Organisation. Obwohl sich die Verantwortlichen an den gleichen Prinzipien orientieren, gibt es doch mehrere Varianten der Durchführung – nicht zuletzt auch aufgrund von Herausforderungen, ausgelöst durch die Corona-Pandemie. Dieser Praxisbeitrag beschreibt die Merkmale und Prinzipien des Konzepts und stellt vergleichend dar, wie bei der Umsetzung des Konzepts vorgegangen wurde. Ziel dieses Beitrags ist es, erstmals einen Überblick über die durchgeführten Varianten der Maker Days for kids zu geben und die Hintergründe, Besonderheiten und Erkenntnisse der einzelnen Veranstaltungen aus Praxissicht zu beleuchten.

[Originalbeitrag @ Zeitschriften-Homepage]
[Originalbeitrag @ ResearchGate]

Zitation: Grandl, Maria, Hannah Bunke-Emden, Danilo Dietsch, Martin Ebner, Kristin Narr, Anna Schaffert, und Sandra Schön. 2024. „Maker Days for Kids: Durchführungen Und Varianten Im Überblick“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie Und Praxis Der Medienbildung 56 (Making & more):281-313. https://doi.org/10.21240/mpaed/56/2024.01.25.X

[publication] Learning Analytics als Instrument für wirkmächtige Mediendidaktik – 10 Jahre Erfahrung im Forschungsfeld #tugraz

In einem kurzen Beitrag zu „Learning Analytics als Instrument für wirkmächtige Mediendidaktik – 10 Jahre Erfahrung im Forschungsfeld“ konnte ich im Buch „Didaktik in einer Kultur der Digitalität“ unsere Erfahrungen darlegen:

Der Beitrag beschäftigt sich mit Learning-Analytics-Applikationen als Werkzeug für Lernenden und Lehrende. Dabei wird in die Begrifflichkeit eingeleitet, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und danach entlang von umgesetzten und in der Praxis erprobten Beispielen bisher Erkenntnisse herausgearbeitet. Die Erfahrungen stützen sich dabei primär aus zwei Anwendungsbereichen in den Unterrichtsfächern Mathematik und Deutsch. In der abschließenden Diskussion werden die Herausforderungen und Ziele von Learning Analytics besprochen, die in den dafür nötigen Kompetenzen der Lehrenden münden, um im Sinne einer wirkungsmächtigen Mediendidaktik diese gezielt einsetzen zu können.

[Vorabversion @ ReserachGate]

Zitation: Ebner, M. (2023) Learning Analytics als Instrument für wirkmächtige Mediendidaktik – 10 Jahre Erfahrung im Forschungsfeld. In: Didaktik in einer Kultur der Digitalität. Brandhofer, G. & Wiesner, C. (Hrsg.). Verlag Julius Klinkhardt GmbH & Co. KG. S. 163 – 176. ISBN 9783781526037

[publication] Wirkung der nationalen MOOC-Plattform iMooX.at auf die digitale Transformation der Hochschulen #imoox #mooc

Wir wurden gebeten einen kurzen Artikel zu „Wirkung der nationalen MOOC-Plattform iMooX.at auf die digitale Transformation der Hochschulen“ in dem Buch zur digitalen Transformation an österreichischen Universitäten beizutragen. Da ist nun die publizierte Fassung:

Zusammenfassung:
2012 entstand die österreichische MOOC-Plattform iMooX.at in Zusammenarbeit zwischen der Universität Graz und der Technischen Universität Graz (TU Graz). 2020 wurde mit dem Projekt „iMooX – Die MOOC-Plattform als Service für alle österreichischen Universitäten“ das Ziel verfolgt, iMooX zu einer nationalen MOOC-Plattform auszu- bauen. Das Projekt ermöglichte die Produktion und Bereitstellung von MOOCs für alle österreichischen Universitäten. Dieser Artikel präsentiert vorläufige Ergebnisse zu den Auswirkungen von iMooX.at im Hinblick auf die digitale Transformation in der Hochschulbildung. Als Basis dient dafür eine Befragung von MOOC-Ersteller*innen. Als Ausblick wird die Integration von Microcredentials in MOOCs diskutiert.

[Artikel @ Verlag Technische Universität Graz]
[Artikel @ ResearchGate]

Zitation: Ebner, M., Schön, S. & Zwiauer, C. (2023) Wirkung der nationalen MOOC-Plattform iMooX.at auf die digitale Transformation der Hochschulen. In: Digitale Transformation an österreichischen Hochschulen. S. 146-157. DOI: 10.3217/978-3-85125-966-7-16

[publication] Weiterbildung und Zertifizierung von Lehrenden. Varianten der Absprachen und Hochschulkooperation im deutschsprachigen Raum #OER #OpenEducation #OEAA

Unsere Publikation zu „Weiterbildung und Zertifizierung von Lehrenden. Varianten der Absprachen und Hochschulkooperation im deutschsprachigen Raum“ im Rahmen des Buches „Uncertainty in Higher Education, Hochschulen in einer von Volatilität geprägten Welt“ ist nun erschienen.

Zusammenfassung:
Lehrende an Hochschulen bilden sich weiter und können sich ihre Kompetenzen mit Teilnahmebescheinigungen und anderen Zertifikaten bestätigen lassen. Hochschuldidaktische Kompetenzen oder auch Sprachkenntnisse werden so in Habilitationsverfahren oder beim Arbeitgeberwechsel nachweisbar. Für Lehrende an Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten gibt es dabei unterschiedliche Angebote, auch hochschuleigene und hochschulübergreifende. In diesem Beitrag werden sechs Fallbeispiele aus Deutschland und Österreich vorgestellt, bei denen mindestens zwei Hochschulen Kooperationen eingegangen sind: Es werden im Beitrag Vereinbarungen vorgestellt, die es Hochschulen erleichtern sollen, fremde Teilnahmebescheinigungen angemessen zu berücksichtigen und auch eine Reihe von Kooperationsformen, bei denen Hochschulen gemeinsam Weiterbildungsprogramme und Zertifikate anbieten. Der Beitrag schließt mit einer Darstellung von Formen und Motiven der Hochschulkooperationen bei Weiterbildungen für die (eigenen) Lehrenden.

[Homepage des Buches]
[Preprint @ ResearchGate]

Referenz: Sandra Schön, Martin Ebner, Elfriede Berger, Gerhard Brandhofer, Ortrun Gröblinger, Tanja Jadin, Michael Kopp, Alexander Schmölz und Hans-Peter Steinbacher (2023). Weiterbildung und Zertifizierung von Lehrenden. Varianten der Absprachen und Hochschulkooperation im deutschsprachigen Raum. In: Attila Pausits, Magdalena Fellner, Elke Gornik, Karl Ledermüller, Bianca Thaler (Hrsg.), Uncertainty in Higher Education, Hochschulen in einer von Volatilität geprägten Welt, Studienreihe Hochschulforschung Österreich, Band 4,Waxmann, S. 233-248

[publication] MOOCs und Microcredentials: Internationale und österreichische Entwicklungen #mooc #imoox #microcredential #tugraz

Für die Zeitschrift für Hochschulentwicklung 18/1 haben wir einen Beitrag zu „MOOCs und Microcredentials: Internationale und österreichische Entwicklungen“ verfasst und unsere ersten Erfahrungen über microcredentials.at festgehalten:

Zusammenfassung:
Der Beitrag zeichnet die Entwicklung der letzten Jahre von MOOCs in Hinblick auf die Entwicklungen im Bereich Microcredentials im Hochschulraum nach. Dabei zeigt sich, wie international die Debatte um „kleine“ Zertifikate der Hochschulen von MOOC-Plattformen dominiert wird, aber es noch nicht viele Beispiele für die Anrechnung der Bescheinigungen an Hochschulen gibt. Die europäische sowie auch österreichische Debatte beschäftigt sich mit Maßnahmen zur Vergleichbarkeit und Nutzung von Standards, MOOCs werden dabei kaum erwähnt – aber mit dem Rahmenwerk des European MOOC Consortium wird ein interessanter Beitrag zu Debatte geleistet. Schließlich wird die Einführung der ersten österreichischen Microcredentials unter Verwendung von MOOCs durch die TU Graz und deren Nutzung beschrieben

[Artikel @ ZFHE Homepage]
[Artikel @ ResearchGate]

Referenz: Ebner, M., Kreuzer, E., Schön, S., (2023) MOOCs und Microcredentials: Internationale und österreichische Entwicklungen. In: Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 18/1, S. 151-169

[publication] Development of an Austrian OER Certification for Higher Education Institutions and Their Employees #OER #OpenEducation #research

Our chapter about „Development of an Austrian OER Certification for Higher Education Institutions and Their Employees“ got published right now – enjoy the interesting read 🙂

The “Forum Neue Medien in der Lehre Austria” (fnma) is responsible for the development and introduction of a procedure to attest open educational resources (OER) competences and OER activities in higher education. The aim is to develop and implement a convincing and recognized procedure that succeeds in sustainably promoting and making visible OER activities and OER competences at Austria’s higher education institutions. Within this paper, the development of the Austrian OER certification approach, in other words its framework, will be addressed. A working plan and first results will be presented; among others, the competence framework and its compatibility with existing frameworks.

[full chapter @ ResearchGate]
[full chapter @ Book’s homepage]

Reference: Schön, S., Ebner, M., Berger, E., Brandhofer, G., Edelsbrunner, S., Gröblinger, O., Hackl, C., Jadin, T., Kopp, M., Neuböck, K., Proinger, J., Schmölz, A. & Steinbacher, H.-P. (2023). Development of an Austrian OER Certification for Higher Education Institutions and Their Employees. In: Otto, D., Scharnberg, G., Kerres, M., Zawacki-Richter, O. (eds) Distributed Learning Ecosystems . Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-38703-7_9

[publication] MOOC-Gestaltung in der Erwachsenenbildung. Empfehlungen für die Gestaltung und Durchführung (Magazin Erwachsenenbildung) #imoox

Wir haben uns mal mit den MOOC-MacherInnen bei iMooX systematisch dazu ausgetauscht, was andere wissen sollten, wenn sie einen MOOC im Bereich der Erwachsenenbildung machen wollen. Eine Kurzversion der Ergebnisse ist nun erschienen. 

Zusammenfassung:
Auf der österreichischen MOOC-Plattform iMooX.at werden seit 2014 zahlreiche offene Online-Kurse angeboten. Für den vorliegenden Beitrag haben ExpertInnen – dabei handelt es sich um die Verantwortlichen für eine reiche Palette an unterschiedlichen Erwachsenenbildungs-MOOCs mit insgesamt etwa 21.000 registrierten  TeilnehmerInnen – ihre Erfahrungen mit MOOCs systematisch zusammengetragen. Sie formulieren Empfehlungen, die für ErwachsenenbildnerInnen bei der Konzeption und Durchführung eines großen, offenen Online-Kurses hilfreich sein könnten. Außerdem enthält 
der Beitrag sowohl Überlegungen zu potenziellen Zielgruppen, Themen und Vorhaben für MOOCs als auch Reflexionen rund um die Herausforderungen bei der MOOC-Konzeption. Schließlich legt das AutorInnenkollektiv dar, wie MOOCs didaktisch ausgestaltet werden sollten, um die Lernenden optimal zu unterstützen.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Schön, Sandra; Aschemann, Birgit; Bisovsky, Gerhard; Edelsbrunner, Sarah; Eglseer, Doris; Kreiml, Thomas; Lanzinger, Michael; Reisenhofer, Christin; Steiner, Karin; Ebner, Martin (2022). MOOC-Gestaltung in der Erwachsenenbildung. Empfehlungen für die Gestaltung und Durchführung von Online-Kursen für Viele. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das 
Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs. Ausgabe 44-45. Online