Knol – Knowledgbase of Google

Google hat nun Knol, ihre schon länger angekündigte Wissensdatenbank, freigeschalten. Die Idee ist sehr ähnlich der von Wikipedia, also die Community schreibt und wir lesen dann alle guten Artikeln. Der augenscheinlichste und offensichtlichste Unterschied ist, dass eine anonyme Beteiligung nicht vorgesehen ist und dass Artikeln primär alleine geschrieben werden. Daher ergibt sich dann auch die durchaus gewollte Situation von „Doppelgleisigkeiten“:

What if someone else has already written an article on that subject?
No problem, you can still write your own article. In fact, the Knol project is a forum for encouraging individual voices and perspectives on topics. As mentioned, no one else can edit your knol (unless you permit it) or mandate how you write about a topic. If you do a search on a topic, you may very well see more than one knol in the search results. Of course, people are free to disagree with you, to write their own knols, to post comments and ratings

Das ganze riecht also ein wenig nach einer Vermischung zwischen Wikipedia und den Bloggern – also einmal sehen wie es sich entwickelt.
Anbei einmal ein Screenshot von der Oberfläche bei der Erstellung eines Beitrags (Knol) – ob ich dann tatsächlich einen Beitrag dazu leiste, wird wohl eine Frage der Zeit sein 😉 :
Knoloberfläche von Google
Weitere Informationen hierzu gab es auch bereits bei:

Eine Antwort auf „Knol – Knowledgbase of Google“

  1. Was unterscheidet eigentlich Knol von den herkömmlichen Artikelverzeichnissen wie z.B. http://www.Online-Artikel.de?

    Meiner Meinung nach nichts. Ich denke Google wollte Wiki Parole bieten und hat aus irgend einem Grund den Schwanz eingezogen.

    Echt Traurig! Eine Alternative zu Wiki hätte mir sehr gefallen, da Wiki sich immer mehr zur einer geschlossenen Community mausert.

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