[imoox] MOOC-Serie zu „Maßgeschneiderte Materialien und Enzyme für industrielle Prozesse“ gestartet #tugraz

Insgesamt 3 MOOCs zusammengefasst in der MOOC-Serie „Maßgeschneiderte Materialien und Enzyme für industrielle Prozesse“ sind diese Woche gestartet:

Die drei Kurse der MOOC-Reihe „Maßgeschneiderte Materialien und Enzyme für industrielle Prozesse“ wurden im Rahmen INTERfaces-Projekts erstellt und sollen interessierten Menschen eine ausführliche Einführung in Biokatalyse geben und wie die Modifikation und Optimierung von Materialien und Prozessen zu nachhaltigen biokatalytischen Prozessen führen kann, die in einem industriellen Umfeld eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf den Grundkonzepten der Biokatalyse und Verfahrenstechnik. Lernende können ihr Wissen durch Videos und Quizfragen entwickeln.

Link zur Serie und kostenlosen Teilnahme [Link zur MOOC-Serie]

[imoox] Wald und Holz als Lernressourcen – Didaktik für eine nachhaltige Zukunft #mooc #imoox

Ein weiterer iMooX-Kurs geht an den Start mit dem Titel „Wald und Holz als Lernressourcen – Didaktik für eine nachhaltige Zukunft“ von der FH Salzburg zusammen mit der Hochschule für Agrar und Umweltpädogik.

Dieser Kurs steht allen Interessierten offen, richtet sich im Besonderen aber an Pädagog*innen, Studierende und Interessierte der Erwachsenenbildung.
Der Onlinekurs vermittelt, wie sich das Thema Wald und Holz altersgerecht und breit gefächert in unterschiedliche Lehr- und Lernsettings integrieren lässt – von der Elementarpädagogik bis zur Sekundarstufe II und sogar darüber hinaus. Mit Hintergrundwissen und praxisnahen Methoden werden Kompetenzen vermittelt, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Der Kurs richtet sich an alle Pädagog*innen, Studierende sowie Interessierte der Erwachsenenbildung und unterstützt sie dabei, Bildung mit Zukunft zu gestalten.

Die Kursteilnahme ist wie immer kostenlos möglich [Link zur kostenlosen Anmeldung]

[guidlines] A digital textbook for everyone: Accessible and interactive, from concept to use #accessibility #tugraz #research

Our final guidlines „A digital textbook for everyone: Accessible and interactive, from concept to use“ are now online available:

The Guidelines offer practical orientation on how to design digital schoolbooks that are didactically sound, inclusive, and accessible. They address everyone involved in creating or using learning materials — from publishers, authors, and teachers to designers, developers, parents, and educational stakeholders.
A key feature of the project is its transdisciplinary approach: experts from subject didactics, inclusive education, UX design, computer science, and accessibility worked together to develop methods, processes, and examples. While the work is based on content from mathematics and geography, the principles are transferable to other subjects.
Digital schoolbooks provide new opportunities for individualized, collaborative, and competence-oriented learning. The Guidelines show how digital materials can follow a “Born Accessible” strategy from the very beginning, aligned with the principles of Universal Design for Learning. They provide concrete recommendations, best practices, and examples that can be directly applied to development projects.
The content covers the entire development process — from defining inclusive learning goals to decisions about design and representation, technical implementation, feedback structures, and ongoing quality assurance.
These guidelines were developed as one of three key outcomes of the Erasmus+ project Digital Education Material (DEM).

[English version @ Zenodo]
[German version @ Zenodo]

Reference:
English version: Brnic, M., Degenhardt, S., Edelsbrunner, S., Erdel, T., Greefrath, G., Kargl, B., Lathan, H., Macchia, V., Mönter, L., Schön, S., Schütt, M.-L., Torri, S., Wetzel, M., & Ebner, M. (2025). A digital textbook for everyone: Accessible and interactive, from concept to use. CDV. https://doi.org/10.5281/zenodo.18313228
German version: Brnic, M., Degenhardt, S., Edelsbrunner, S., Erdel, T., Greefrath, G., Kargl, B., Lathan, H., Macchia, V., Mönter, L., Schön, S., Schütt, M.-L., Torri, S., Wetzel, M., & Ebner, M. (2025). Ein digitales Schulbuch für alle: Barrierefrei und interaktiv von der Idee bis zur Nutzung. CDV. https://doi.org/10.5281/zenodo.18301620

[statement] European Universities alliances must embrace open educational resources #oer

Sandra and I did a short essay about „European Universities alliances must embrace open educational resources“ for the European University Assiciation.

Abstract:
To ensure legally compliant, sustainable and digitally sovereign teaching in European Universities alliances, open educational resources are an essential tool.

[essay @ EUA Homepage]
[essay @ ResearchGate]

Reference: Ebner, M., Schön, S. (2026). European Universities alliances must embrace open educational resources. Expert Voices. European University Association. [draft]

[publication] Digitale Souveränität & OER – Chancen und Verantwortung der Hochschulen #tugraz #OER

Für das letzte fnma-Magazin haben wir noch einen kurzen Beitrag rund um das Thema Digitale Souveräntität und OER geschrieben.

Auf der Tagung Campus Innovation 2021 präsentierten wir, dass die Kombination aus offenen Lehrmaterialien und selbstverwalteten digitalen Infrastrukturen die Unabhängigkeit von externen Anbieter:innen und somit die digitale Souveränität stärkt (Ebner & Schön, 2021). In einem aktuellen Beitrag (Schön & Ebner 2025) haben wir dies erneut aufgegriffen und als einen der Vorteil von OER beschrieben.

[article @ ResearchGate]
[fnma Magazin 04/25]

Referenz: Ebner, M., Schön, S. (2025) Digitale Souveräntität & OER – Chancen und Verantwortung der Hochschulen. fnma Magazin 04/25. S. 31-34. [draft]

[mooc] Lehrer:innenfortbildung Fictional Science (FiSci) – Förderung von Textkompetenz im kritischen Umgang mit Fake News #imoox

Unsere lieben Kolleg:innen der Universität Graz starten einen neuen MOOC zur Lehrer:innenfortbildung auf iMooX.at – was uns natürlich sehr freut mit – mit dem Titel „Lehrer:innenfortbildung Fictional Science (FiSci) – Förderung von Textkompetenz im kritischen Umgang mit Fake News

Durch den digitalen Wandel stehen Schüler:innen des 21. Jahrhunderts mehr Möglichkeiten zur schnellen und einfachen Beschaffung von Informationen zur Verfügung als jemals einer Generation zuvor. Doch vor allem auf Social Media nimmt die Verbreitung von Falschinformationen rasant zu und das Bewerten der Seriosität von Informationen und Texten als Quelle von Information stellt Lernende vor große Herausforderungen. Zur Überprüfung der Faktizität von Inhalten digitaler Texte benötigen sie nicht nur technisches Know-how und Fachwissen, sondern auch Textkompetenz im kritischen Umgang mit Fake News. Es handelt sich dabei um die grundlegende Fähigkeit, Falschinformationen in Texten zu erkennen und sie widerlegen zu können.
In unserem Projekt FiSci wird ein neuer Ansatz zur Förderung von Textkompetenz im kritischen Umgang mit Fake News entwickelt, der u. a. auf der Inoculation (engl. „Immunisierung“), also präventiven Maßnahmen zur Anbahnung von Kompetenzen im Umgang mit Mitteln der Manipulation und Desinformation, basiert. 
Eine der didaktischen Innovationen des Ansatzes FiSci besteht darin, dass die Konfrontation mit Falschinformationen zunächst auf der Basis didaktisch konstruierter Fake-News-Texte erfolgt. Dies ermöglicht es den Lernenden, sich auf den Erwerb von Fähigkeiten zur Identifizierung von Des- und Misinformation aus dem Bereich der Wissenschaft zu konzentrieren, ohne dass echte Fake News verbreitet werden. 
Gemeinsam bereiten wir unsere Schüler:innen auf eine digitale Welt vor, in der sie als professionelle Fact-Checker:innen kompetent zwischen Fakten und Falschinformationen unterscheiden können.

Der Kurs kann natürlich wie immer völlig kostenlos genutzt werden: [Link zur kostenlosen Anmeldung]

[publication] Massive Open Online Courses (MOOCs) in der Hochschullehre: Potenziale, Herausforderungen und didaktische Innovationen #mooc #imoox

Mein Beitrag über „Massive Open Online Courses (MOOCs) in der Hochschullehre: Potenziale, Herausforderungen und didaktische Innovationen“ ist nun erschienen.

Zusammenfassung:
Die Digitalisierung und Globalisierung haben die Hochschullehre in den letzten Jahren grundlegend verändert. Massive Open Online Courses (MOOCs) stellen dabei ein innovatives und prägendes Format dar, das flexible, interaktive und breit zugängliche Lernangebote ermöglicht. Dieser Artikel basiert auf einem Interview im Rahmen des LectureCast und beleuchtet die Entwicklung, Definition, Anwendungsbeispiele sowie didaktische Einsatzszenarien von MOOCs. Dabei wird gezeigt, wie MOOCs als Bestandteil von unterschiedlichen Lehr- und Lernformaten den Theorie-Praxistransfer fördern und zur Kooperation zwischen Institutionen beitragen können.

[draft @ ResearchGate]
[full chapter @ publisher’s homepage]

Referenz: Ebner, M. (2025). Massive Open Online Courses (MOOCs) in der Hochschullehre: Potenziale, Herausforderungen und didaktische Innovationen. In: Hebbel-Seeger, A. (eds) Hochschullehre lernen, verstehen und gestalten. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-48999-1_33

[publication] Offene Bildungsressourcen (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) an österreichischen Hochschulen

Unser Beitrag zu „Offene Bildungsressourcen (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) an österreichischen Hochschulen“ ist nun veröffentlicht – viel Spaß beim Lesen 🙂

Zusammenfassung:
Die Technische Universität Graz (TU Graz) und die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Niederösterreich positionieren sich klar im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und den Sustainable Development Goals (SDG), insbesondere auch durch den Einsatz von Open Educational Resources (OER). Beide österreichischen Hochschulen haben sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt, wie etwa die Klimaneutralität der TU Graz bis 2030, und verfügen über eigene OER-Policys sowie Maßnahmen zur Weiterqualifizierung von Hochschullehrenden in diesem Bereich. Dabei stellt sich die Frage, warum OER für die Erreichung der SDGs – insbesondere SDG 4, das inklusive und chancengerechte Bildung betont – von Bedeutung sind. OER erleichtern den Zugang zu Bildungsressourcen, da sie offen zugänglich und an den eigenen Kontext und Bedürfnisse anpassbar sind, z. B. sind Übersetzungen und Veränderungen erlaubt. Besonders im Bereich einer nachhaltigen Bildung können sie helfen, mehrperspektivische Ansätze zu fördern. Im Beitrag werden Beispiele und Erfahrungen der beiden Hochschulen vorgestellt. Zudem wird überlegt, welche Faktoren sich hinsichtlich des Beitrags von OER zur Chancengerechtigkeit als hinderlich erweisen könnten.

[full paper @ publisher’s homepage]
[full paper @ ResearchGate]

Referenz: Jakob, J., Schön, S., Ebner, M., Gabriel, S., Liebhart-Gundacker, M., Ruffeis, D. (2025). Offene Bildungsressourcen (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) an österreichischen Hochschulen. In: Leal Filho, W. (eds) Innovative Ansätze für die Nachhaltigkeitslehre und Forschung in der Hochschulbildung. Theorie und Praxis der Nachhaltigkeit. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-71601-4_13

This is an impactful contributions, methodological rigor, and exceptional novelty in the research field of Open Educational Resources (OER) and Sustainability in education.

[publication] Empowering Non-specialist Teachers and Students in Coding: A Case Study of a Python MOOC in an Austrian High School

Our publication titled „Empowering Non-specialist Teachers and Students in Coding: A Case Study of a Python MOOC in an Austrian High Schoolwas published.

Abstract:
This paper explores the integration of a Massive Open Online Course (MOOC) into the computer science curriculum of fifth-grade classes at an Austrian high school (so called “Gymnasium”) to introduce students to Python programming. A total of 42 students were surveyed, and two non-specialist teachers with no to little programming experience were interviewed to assess the MOOC’s impact and practical feasibility. While the MOOC provided a valuable entry point for many students in programming and online learning, the results also highlighted several challenges. Although over half of the students (57%) rated the MOOC as ‘very useful’ or ‘useful’, motivation for further self-learning was moderate, and only a subset expressed interest in continuing coding independently. Teachers appreciated the structured content and expert-led videos, which enabled them to facilitate programming instruction despite their limited technical background. However, they also reported difficulties in meeting the diverse pacing needs of students. These findings indicate that while MOOCs can offer accessible resources for both students and non-specialist teachers, their effectiveness depends on thoughtful integration and scaffolding. The study offers insights into the conditions under which MOOCs may support secondary level coding education, particularly in contexts with limited access to qualified computer science educators.

[full paper @ publisher’s homepage]
[full paper @ ResearchGate]

Reference: Wolf, D., Ebner, M. (2026). Empowering Non-specialist Teachers and Students in Coding: A Case Study of a Python MOOC in an Austrian High School. In: Hamonic, E., Sharrock, R. (eds) Digital Education: Shaping Sustainable Lifelong Learning for All in the Era of AI. EMOOCS 2025. Lecture Notes in Computer Science, vol 15733. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-032-00056-9_7

This is an impactful contributions, methodological rigor, and exceptional novelty in the research field of MOOCS and secondary education.