[accepted] Ed-Media Papers

Soeben haben uns die Acceptance Letters für die heuer in Wien stattfindende Ed-Media Konferenz erreicht. Es freut uns sehr, dass die Gruppe Vernetztes Lernen nicht nur organisatorisch mitwirken wird (worüber ich schon hier berichtet habe), sondern dass wir auch mit 4 wissenschaftlichen Beiträgen vertreten sein werden:

  • „A Blog Sphere for Higher Education“ in der Kategorie Full Paper: Systems & Resources
  • „A Stylistic Analysis of Graphic Emoticons: Can they be Candidates for a Universal Visual Language of the Future?“ in der Kategorie Brief Paper: Other
  • „Podcasting at TU Graz – How to implement podcasting as a didactical method for teaching and learning purposes at a university of technology“ in der Kategorie Poster/Demo
  • „The ABC-eBook System – From Content Management Application to Mashup Landscape“ in der Kategorie Full Paper: Other

Wir hoffen natürlich darauf, dass wir viele Interessierte in unseren Tracks begrüßen dürfen und dass sich spannende Diskussionen ergeben.

Digital Natives and their reading

Heyjude hat mich auf einen interessanten Artikel des Guardian aufmerksam gemacht: Dawn of the the digital natives.
Steven Johnson bezieht sich dabei auf eine Studie, die alarmiert, dass das Lesen von Büchern stark zurückgeht und dies natürlich Auswirkungen haben wird. Interessant aber, dass wenn man genauer hinsieht, die Zahlen gar nicht so dramtisch sind, d.h. trotz starkem Rückgang beim Lesen von Büchern, sich das kaum auf die Lesekompetenz auswirkt.
Warum? Steven ist hier derselben Meinung wie ich: Das Internet hat Einzug in das alltägliche Leben gehalten und Lesekompetenz ist hier ein notwendiges Übel. Nur hat man das noch nie untersucht, bzw. so eine Studie ist mir noch nicht bekannt.
Das Internet beeinflusst sicher das Leseverhalten unserer Jugendlichen, einerseits positiv durch die Tatsache einfach lesen zu müssen, andererseits wahrscheinlich auch entscheidend ihren Lesestil (also mehr scannend und überlicksmäßig). Wie gesagt, auch von mir nur eine „Vermutung“, denn eine Untersuchung dieser Behauptung kenn ich leider noch nicht.

[blog] House of Power Engineering

Das Institut für Elektrische Anlagen (IFEA) der TU Graz hat sich entschlossen einen Weblog zu führen:

Zweck dieses Blogs ist, aktuelle Entwicklungen, Meldungen, Interessantes aus der Welt der elektrischen Energietechnik sowie Aktivitäten aus Lehre und Forschung des Institutes einem interessiertem Publikum näher zu bringen und mit diesem in Erfahrungsaustausch zu kommen.

Der Blog wurde in Zusammenarbeit mit der Gruppe Vernetztes Lernen / Zentraler Informatikdienst aufgesetzt und wir sind gespannt wie diese Art der Webpräsenz angenommen wird.

Hier also der Link zum „House of Power Engineering“ Blog.

SchülerVZ, StudiVZ oder wie auch immer

Hier ein Bericht über SchülerVZ und den Kampf eines Medienpädgogen für mehr Aufklärung:

Ich bin 44 Jahre alt und habe früher noch die Debatte um die Volkszählung miterlebt. Damals wollten eine Reihe von Menschen ihre Daten nicht Preis geben. Jetzt stellen die Leute sie ganz selbstverständlich ins Netz.

Man kann nur beipflichten und nicht aufhören Kinder und Jugendliche über das Medium und seine Wirkungsweise ausreichend zu informieren.

TUGLL it

Als eines der neuen Features im LearnLand wird ab sofort ein Bookmarklet angeboten: TUGLL it.
Damit ist es möglich Bookmarks im LearnLand abzulegen ohne die Blogsphere selbst aufzusuchen. Einfach bei der zu speichernden Seite auf das „Lesezeichen“ klicken, worauf ein PopUp erscheint und die Keywörter einzugeben sind. Speichern drücken und fertig – ein neues Bookmark wurde angelegt.

„Die haben mehr Informationen, als die Stasi je hatte“

…. sagt der Informatik-Professor Hendrik Speck (FH Kaiserslautern) über Dienste wie StudiVZ oder Facebook zufolge eines Artikels auf zdfHeute.de.
Und eigentlich kann man nur zustimmen. So viel ich von Sozialen Netzwerken halte, man darf niemals vergessen, dass aus Millionen von Nutzerdaten Informationen gewonnen werden können, an die heute vielleicht noch gar nicht gedacht wird. Gut gefällt mir die Aussage von Prof. Speck:

„Um die zahlreichen offenen Fragen nach der Verantwortung für die Millionen von persönlichen Daten zu klären, schlägt Speck einen Verhaltenskodex für soziale Netzwerke vor.“

Ich befürchte aber, dass es nicht realisierbar ist und bin der Meinung man muss mit der Aufklärung der Nutzer beginnen. Medienethik – also der verantwortungsvolle Umgang mit diesen – muss stärker forciert werden.