[iphone] Application: Prowl

So unmittelbar aus dem Urlaub zurück, geht es wieder nahtlos hier weiter. Als erstes möchte ich auf eine iPhone Applikation hinweisen, die es wirklich in sich hat.
Als Mac-User ist man sehr verwöhnt von Growl – eine Anwendung die Meldungen verschiedenster Applikationen am Bildschirm erscheinen lässt: z.B. wenn eine neue E-Mail eintrifft oder wenn iTunes einen neuen Titel spielt usw.
Nun ist man im Zuge der Möglichkeit, dass jetzt das iPhone OS 3.0 auch „Push-Notifacation“ zulässt, auf die wirklich geniale Idee gekommen sich diese Nachrichten auch auf das iPhone pushen zu lassen: Prowl (Apple Store Link). Ich finde dies unglaublich brauchbar, ist wirklich eine Bereicherung.
Weitere Features sind auch:

  • Growl Meldungen nur nach einer bestimmten Inaktivität am Mac aufs iPhone pushen zu lassen.
  • Auswahl jener Applikationen die tatsächlich gepusht werden.
  • Es besteht auch die Möglichkeit sich selbst Nachrichten aufs iPhone zu pushen, damit kann man z.B. URLs übertragen.

Also alle die Growl lieben und ein iPhone besitzen kann ich es nur ans Herz legen, diese Anwendung ist ihr Geld wert.

[video] Open Source Multitouch Technology

Auf der ED-Media Konferenz nahm ich an einem Vortrag über den Einsatz von Multitouch Technologie in der Lehre teil. Sehr spannend fand ich, dass hierbei auf eine Open Source Lösung zurückgegriffen wurde: Community Core Vision

Community Core Vision, CCV for short (formally known as tbeta), is a open source/cross-platform solution for computer vision and machine sensing. It takes an video input stream and outputs tracking data (e.g. coordinates and blob size) and events (e.g. finger down, moved and released) that are used in building multi-touch applications. CCV can interface with various web cameras and video devices as well as connect to various TUIO/OSC/XML enabled applications and supports many multi-touch lighting techniques including: FTIR, DI, DSI, and LLP with expansion planned for the future vision applications (custom modules/filters).

Do you Poken – oder verwaltest du noch Adressbücher?

Ninja PokenDie Idee ist eigentlich einfach – man nehme zwei RFID Chips halte sie gegeneinander und schon werden die Daten übertragen. Wozu man das z.B. verwenden kann? Nun man könnte einfach Adressen, Telefonnummern und seine Accounts bei diversen Plattformen und sozialen Netzen (Twitter, Xing und was weiß ich) austauschen.
Nun genau diesem Problem haben sich ein paar Schweizer angenommen und habe den Poken ins Leben gerufen. Nette kleine Figürchen, quasi als Schlüsselanhänger immer dabei und schon können fleißig die Kontakte übertragen werden. Einzig und allein, wenn das Gegenüber halt keinen Poken hat, muss man doch wohl wieder auf alt bewährtes (Zettelchen oder Bluetooth) zurückgreifen.
Damit man andere auch finden kann, gibt es einen netten kleinen Dienst – pokenvision.com. Ich – oder besser mein kleiner Ninja – warten schon mal auf ein paar andere Poken. Aber in jedem Fall bin ich gespannt ob sich das durchsetzen wird oder ob es ein Spielzeug für ein paar TechGeeks bleiben wird.

[video] Augmented Reality by Hitlab

Es ist zwar noch in der Realität umgesetzt, aber das Video zeigt sehr schön was Augmented Reality in Zukunft im Lehr- und Lernbereich leisten kann. Bin wirklich gespannt wann wir die ersten Realeinsätze einmal miterleben können:

Combine Twitter with Augmented Reality or …

… do you like to read my latest Tweet on my T-Shirt?
If it sounds incredible, you have to watch out this video of squidder.com:

Below is an early technical demo, in which a barcode, containing a twitter username, is embedded within our FLAR pattern. This is important because you don’t need to create a new pattern for each username. Instead, the flash reads the person’s username (up to 8 characters, encoded in 6 bit chunks) and then pulls that person’s latest post from twitter.

[tool] Prezi – ein erster Einsatzbericht

Wie einige ja mitverfolgt haben, habe ich nun Prezi im Rahmen meiner Vorlesung eingesetzt und gleich vorweg: ich bin durchaus zufrieden.
Die Eintscheidung ist mir eigentlich nicht leicht gefallen, da ich einerseits schon genügend Erfahrung gemacht habe, was alles passieren kann wenn man sein Vertrauen in neue Software setzt und andererseits habe ich mich immer wieder gefragt ob das ständige Wechseln von einem Platz zum anderen mit Zoomeffekten nicht sehr unruhig ist – zumal ich ja ein großer Gegner der „Powerpoint Effekte“ bin.
Nun gut ich habe mich, nachdem mich meine Twitterfreunde dazu ermutigt haben, mich an das Tool heran gemacht und begonnen die Hilfe durchzulesen (ich empfehle es jeden dies zu tun).
Die bei der Durchführung mir aufgefallenen Punkte liste ich hier:

  • Die Wahl des Templates (Hintergrund und Schrift) ist auf wenige beschränkt und kann während der Erstellung nicht (!) mehr geändert werden. Für mich blöd war, dass man auch die Schriftfarbe nicht ändern konnte (dies soll aber in einer nächsten Version behoben werden).
  • Das Erstellungstool ist gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert eigentlich dann gut.
  • Am meisten habe ich wohl vermisst, dass man Webressourcen nicht (!) direkt einbetten kann – YouTube Filme z.B. kann man nur auf dem Umweg einer URL oder indem man den Film in Flash konvertiert einbetten.
  • Ja und dann war noch das Problem wo man seine Inhalt ablegt. Obwohl man natürlich endlos Platz hat, ist es mir dauernd passiert, dass ich die einzelnen Objekte zu nah aneinander platzierte, wodurch man beim Wechseln aufs nächste Bild das alte zum Teil noch sah – und hier gab es m.E. das größte Problem, denn man konnte keine Gruppen sondern nur einzelne Objekte verschieben.

Nichtsdestotrotz funktionierte die Applikation aber erstaunlich stabil und gut. Der absolute Höhepunkt für mich war der simple Download und die Möglichkeit es offline zu präsentieren.
Fazit? Nun ich würde es jeden wärmstens empfehlen, der nach einer anderen Art der Präsentation sucht und mit Powerpoint & Co schon länger nicht mehr zufrieden ist. Vor allem um Geschichten zu erzählen oder visuelle Wertungen zu erzeugen, scheint mir dieses Tool ideal.
Also gratuliere zu der Idee, der Umsetzung und ich denke es war nicht mein letzter Einsatz 🙂 .