Rene hat es auch schon gebloggt: Ein interessanter Bericht aus einer Schule wo Technologie Einzug gehalten hat, aber auch hier ist mir immer noch alles viel zu sehr durch die rosa Brille gesehen. Oder ist es wirklich so?
Do you Poken – oder verwaltest du noch Adressbücher?
Die Idee ist eigentlich einfach – man nehme zwei RFID Chips halte sie gegeneinander und schon werden die Daten übertragen. Wozu man das z.B. verwenden kann? Nun man könnte einfach Adressen, Telefonnummern und seine Accounts bei diversen Plattformen und sozialen Netzen (Twitter, Xing und was weiß ich) austauschen.
Nun genau diesem Problem haben sich ein paar Schweizer angenommen und habe den Poken ins Leben gerufen. Nette kleine Figürchen, quasi als Schlüsselanhänger immer dabei und schon können fleißig die Kontakte übertragen werden. Einzig und allein, wenn das Gegenüber halt keinen Poken hat, muss man doch wohl wieder auf alt bewährtes (Zettelchen oder Bluetooth) zurückgreifen.
Damit man andere auch finden kann, gibt es einen netten kleinen Dienst – pokenvision.com. Ich – oder besser mein kleiner Ninja – warten schon mal auf ein paar andere Poken. Aber in jedem Fall bin ich gespannt ob sich das durchsetzen wird oder ob es ein Spielzeug für ein paar TechGeeks bleiben wird.
[video] Augmented Reality by Hitlab
Es ist zwar noch in der Realität umgesetzt, aber das Video zeigt sehr schön was Augmented Reality in Zukunft im Lehr- und Lernbereich leisten kann. Bin wirklich gespannt wann wir die ersten Realeinsätze einmal miterleben können:
Combine Twitter with Augmented Reality or …
… do you like to read my latest Tweet on my T-Shirt?
If it sounds incredible, you have to watch out this video of squidder.com:
Below is an early technical demo, in which a barcode, containing a twitter username, is embedded within our FLAR pattern. This is important because you don’t need to create a new pattern for each username. Instead, the flash reads the person’s username (up to 8 characters, encoded in 6 bit chunks) and then pulls that person’s latest post from twitter.
[video] Microsoft – a future vision
It’s simply worth to watch it:
[tool] Prezi – ein erster Einsatzbericht
Wie einige ja mitverfolgt haben, habe ich nun Prezi im Rahmen meiner Vorlesung eingesetzt und gleich vorweg: ich bin durchaus zufrieden.
Die Eintscheidung ist mir eigentlich nicht leicht gefallen, da ich einerseits schon genügend Erfahrung gemacht habe, was alles passieren kann wenn man sein Vertrauen in neue Software setzt und andererseits habe ich mich immer wieder gefragt ob das ständige Wechseln von einem Platz zum anderen mit Zoomeffekten nicht sehr unruhig ist – zumal ich ja ein großer Gegner der „Powerpoint Effekte“ bin.
Nun gut ich habe mich, nachdem mich meine Twitterfreunde dazu ermutigt haben, mich an das Tool heran gemacht und begonnen die Hilfe durchzulesen (ich empfehle es jeden dies zu tun).
Die bei der Durchführung mir aufgefallenen Punkte liste ich hier:
- Die Wahl des Templates (Hintergrund und Schrift) ist auf wenige beschränkt und kann während der Erstellung nicht (!) mehr geändert werden. Für mich blöd war, dass man auch die Schriftfarbe nicht ändern konnte (dies soll aber in einer nächsten Version behoben werden).
- Das Erstellungstool ist gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert eigentlich dann gut.
- Am meisten habe ich wohl vermisst, dass man Webressourcen nicht (!) direkt einbetten kann – YouTube Filme z.B. kann man nur auf dem Umweg einer URL oder indem man den Film in Flash konvertiert einbetten.
- Ja und dann war noch das Problem wo man seine Inhalt ablegt. Obwohl man natürlich endlos Platz hat, ist es mir dauernd passiert, dass ich die einzelnen Objekte zu nah aneinander platzierte, wodurch man beim Wechseln aufs nächste Bild das alte zum Teil noch sah – und hier gab es m.E. das größte Problem, denn man konnte keine Gruppen sondern nur einzelne Objekte verschieben.
Nichtsdestotrotz funktionierte die Applikation aber erstaunlich stabil und gut. Der absolute Höhepunkt für mich war der simple Download und die Möglichkeit es offline zu präsentieren.
Fazit? Nun ich würde es jeden wärmstens empfehlen, der nach einer anderen Art der Präsentation sucht und mit Powerpoint & Co schon länger nicht mehr zufrieden ist. Vor allem um Geschichten zu erzählen oder visuelle Wertungen zu erzeugen, scheint mir dieses Tool ideal.
Also gratuliere zu der Idee, der Umsetzung und ich denke es war nicht mein letzter Einsatz 🙂 .
[presentation] Lernen in Zukunft
Im Rahmen der Vorlesung „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ halte ich heute den Vortrag zu: e-Learning, m-Learning, p-Learning, u-Learning – wie lernen wir morgen?
Dabei habe ich erstmals auf das Präsentationstool prezi zurückgegriffen und meine Inhalte damit umgesetzt. Bin also schon gespannt wie es sich bewährt.
Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von prezi.com zu laden.
Wer den Realeinsatz live miterleben möchte den verweise ich auf die Liveübertragung um ca. 16.15 Uhr live auf unserem Streamingsserver (https://curry.tugraz.at).
Monsters in the Twitterverse?
Nun, eigentlich kurious über was ich schon blogge, aber irgendwie scheint mir die Idee doch interessant. Aber alles der Reihe nach – ich (bzw. eigentlich mich) verfolge(n) schon längere Zeit ein paar Monster auf Twitter (@polly_stripes, @profamber, @roddyrube, @snook_bugeye, @greenwool) und jetzt gibt es auch noch einen eigenen Weblog dazu, der die Idee an sich beschreibt:
There is no “viral marketing” behind the whole thing … there is nothing to sell… Just the idea of some monsters in humanoid social media … just join the idea, use the monsters, tell their story, ask them as experts … we love to call it “viral monstering”
Zuerst habe ich mir wohl das gedacht, was sich jeder denkt: egal, was soll’s, typisch twitter halt. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto interessanter erscheint es mir doch. Zumal ich mich ja schon länger mit Digital Natives beschäftige und besonders in dieser Gruppe dem virtuellen Identitätenwechsel durchaus eine tragende Rolle zugesprochen wird. Also im Zusammenhang mit der Monsteridee, tun sich mir zwei interessante wissenschaftliche Fragestellungen auf:
- Wie gestaltet sich der Umgang mit einer anonymen Identität im Internet? Ist das etwas womit wir in Zukunft vermehrt rechnen müssen?
- Wird eine anonyme Identität überhaupt in einem sozialen Netzwerk wie Twitter oder wo auch immer angenommen? Ich zumindest folge eigentlich nicht gern jemanden, der/die sich sehr bedeckt hält.
Wie auch immer, ich werde wohl ein klein wenig darauf achten, wie die Monster sich so entwickeln. Also „Hey – monsters, I am watching you“ 🙂
[tool] EtherPad
Ein Tool über welches ich schon länger schreiben wollte ist EtherPad. Die Idee ist simpel und daher wahrscheinlich auch so genial:
EtherPad lets people collaborate on text in really real-time.
Also einfach online einen Raum erstellen, Personen dazu einladen und schön kann am gemeinsamen Text gearbeitet werden. Jeder Teilnehmer sieht in Realtime was die anderen schreiben und durch eine farbliche Markierung ist auch die Identifikation gegeben.
Interessant wenn man schnell ein Brainstorming machen möchte oder kurz einen Text gemeinsam verfassen will. Ich bin mir sicher, dass aber auch noch weitere Anwendungsfelder sich auftun. Also einfach mal ausprobieren, es lohnt sich 🙂 .
[video] The Future Internet: Service Web 3.0 Video
With over a billion users, today’s Internet is arguably the most successful human artifact ever created. The Future Internet, an initiative driven by the European Union, has become a prime research focus of STI International and the Service Web 3.0 project. In order to explain, promote, and attract new contributotrs, we created a video to be viewed by stakeholders, who may be non-experts, in a new generation Internet. The video outlines the basic themes of the European Union’s Future Internet initiative. These include: an Internet of Services, where services are ubiquitous; an Internet of Things where in principle every physical object becomes an online addressable resource; a Mobile Internet where 24/7 seamless connectivity over multiple devices is the norm; and the need for semantics in order to meet the challenges presented by the dramatic increase in the scale of content and users.
(via Service Web 3.0)