Web 2.0 bei den Deutschen weitgehend unbekannt …

… das lässt natürlich Rückschlüsse auf die österreichische Bevölkerung zu :-). Lt. einer Studie der Agentur ZPR:

Nur 6 % der Befragten gaben an, den Begriff Web 2.0 überhaupt zu kennen

Aus Sicht der Hochschule und damit des eLearning ist aber diese Aussage viel interessanter:

Erwartungsgemäß liegen die Nutzungswerte in der Altersgruppe der 16- bis 20-Jährigen höher: Hier betreiben 14 % ein Weblog, 35 % lesen regelmäßig Weblogs und 42 % sind Mitglied in einer Community

Die Studie schließt daraus, dass es heißt es abzuwarten, ob sich tatsächlich eine Markt für Web 2.0 Anwendungen bildet. Ich würde sagen, dass genau das schon die Bestätigung ist und wir also nahtlos bei unseren bisherigen Aktivitäten weitermachen müssen.

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Besser lernen mit Weblogs, Wikis, Podcast ..

so lautet der Titel eines Artikels aus PersonalExpo zum Themenspecial Nov. 2006 „Schöne neue Welt des E-learnings“.
Der Beitrag geht sehr übersichtlich auf die neuen Formen des digital unterstützten Lernens ein. Seht gut fand ich, dass explizit davor gewarnt wird, dass wohl nur ein geringer Prozentsatz von Lernenden aktiv blogge. Aber der Schlusssatz gibt genau die entscheidende Antwort:

Es reiche wenn fünf bis zehn Prozent der Belegschaft die neuen Tools nutzen, um das Wissensmanagment in einem Unternehmen entscheidend voranzutreiben.

Die Frage die offen bleibt, woher kommen diese 5-10%? Meines Wissens gibt es dafür noch keine Zahlen und ich bezweifle derzeit auch noch, dass der Wert so hoch liegt.

Web 2.0 & Co in der Hochschulpraxis?

Web 2.0 may be a hot property among techies, but academics, it seems, have been a bit slower to embrace user-generated content. When Ms. Wagner sought attendees who regularly read Wikipedia, the popular open source, only a few people raised their hands to plead guilty. And when she asked if anyone in the audience had gone so far as to edit articles on the Web site, no hands went up at all.

Diese Sätze habe ich im Blog The Wired Campus gefunden. Dort gibt es einen kurzen Beitrag zu „What Web 2.0 Can Teach Professors“ der gerade diese interessanten Zeilen enthält.
Damit wird die derzeitige Problematik wohl sehr, sehr deutlich. Jeder redet von Web 2.0 oder sogar von eLearning 2.0, aber die wirklichen Anwender sind noch sehr rar.

E-Learning: Glanz und Elend an der Hochschule

Unter diesem Titel blogte weiterbildungsblog die Aufzeichnung der gleichlautenden hochrangig besetzten Paneldiskussion der vergangenen GMW-Tagung 2006 in Zürich. Nicht nur der Inhalt ist interessant, sondern vielmehr auch die Darstellungsart und Qualität der Aufzeichnung ist sehr beeindruckend und richtungsgebend

Hier der direkt Link zur Aufzeichnung
Hier der Link zur Übersichtsseite

Ich kann mich nur anschließen: Unbedingt anschauen!

Zukunft des e-Learning oder e-Learning 2.0?

Am sicherersten scheint es, wenn wir Lehrende, Knowledge Worker, Studierende, Nutzer oder Lerner, den Stein ins Rollen bringen.

Das ist die Aussage oder Zusammenfassung von Jochen Robes in seinem neuen Artikel „Überlegungen zur Zukunft des E-Learning„. Kurz und bündig, schreibt er über die derzeitigen Entwicklungen rund um das Thema Web 2.0 und Lehre.
Erschienen ist der Artikel in dem Buch „Digitales Lernen“ und steht uns allen als Leseprobe zur Verfügung.

via Medienpraxis

Bekommt Wikipedia Konkurrenz …

wenn es nach Larry Sanger, einem der Gründer von Wikipedia, geht, ja. Er startet ein neues Projekt Citizendium, wo er die „Nachteile“ von Wikipedia versuchen will zu umgehen.
Im Prinzip sollten seiner Ansicht nach die Inhalte und auch die Autoren dieser stärker überwacht werden (aber auch wieder von freiwilligen Helfern).

Citizendium is soliciting experts in their fields to post and oversee articles on any given subject. Another difference from Wikipedia is that Citizendium will require that members register with their real name to post to the wiki. That, Sanger said, should also discourage shenanigans.“

Nun denn, schauen wir was daraus wird.

via news.com

TU Graz LearnLand online

Die AG Vernetztes Lernen stellt ab heute das TU Graz LearnLand zur Verfügung.
TU Graz LearnLand

Die Umsetzung basiert auf dem Open Source Programm ELGG.
Momentan ist ein Zugang alle Bediensteten und Studierenden der TU Graz vorgesehen und soll dazu dienen den Lehr- und Lernprozess aktiv zu unterstützen. Eine Dokumentation der Lernschritte, der Lernprozesse auf digitaler Basis ist als Hauptziel der Anwendung deklariert um ein Netzwerk zwischen allen Beteiligten aufzubauen.
In diesem Sinne ist unser Motto ab sofort TUGLL statt Google und wir hoffen, dass dadurch ein weiteren Schritt getätigt zu haben Web 2.0 Anwendungen in der Hochschullehrer zu verankern.