[publication] Lehrende zur Erstellung von offenen Bildungsressourcen motivieren: Ideen aus der Arbeitsgruppe OER #fnma

Im fnma-Magazin 04/21 haben wir über unsere Workshop-Ergebnisse im Rahmen des OEAA-Projektes berichtet mit dem Titel „Lehrende zur Erstellung von offenen Bildungsressourcen motivieren: Ideen aus der Arbeitsgruppe OER„:

Zusammenfassung:
Lehrende zur Erstellung von offenen Bildungsressourcen motivieren: Ideen aus der Arbeitsgruppe OER Im Spätherbst 2021 waren mehrere Termine der fnma AG zu offenen Bildungsressourcen (kurz OER) angesetzt. Am Mittwoch, den 17. November 2021 drehte es sich dabei um die Frage, wie man Lehrende dazu motivieren kann, OER zu erstellen. Diese Fragestellung entstand in der PHELS-Arbeitsgruppe und Ideengeber Klaus Himpsl-Gutermann war mit fnma Präsidiumsmitglied Gerhard Brandhofer auch bei der Moderation des Workshops der AG OER aktiv. Einführend verwies der fnma-Arbeitsgruppenleiter Martin Ebner zunächst auf die Ergebnisse des DigiCoffee-Workshops vom Herbst 2020, an die man anknüpfen könne. Zwar gibt es auch bereits einige Veröffentlichungen zu den Motiven, OER zu machen (vgl. Otto, 2021), diese beziehen sich aber oft auf Personen, die (noch) kein OER machen. Recht eindeutig-wenn auch wenig überraschend-sind Studien, die darauf hinweisen, dass Lehrende (97 wurden befragt) „eher bereit sind, anderen OER zur Verfügung zu stellen, wenn sie selbst erfahren und vertraut mit dem Einsatz von OER sind“ (siehe Schöb et al., 2021. S. 108). Lehrende müssen also ein Grundwissen und-verständnis von OER haben, damit sie sich überhaupt einbringen können. Im Workshop ging es dann vor allem darum, welche Ideen und Erfahrungen es gibt, um dann auch konkrete OER-Aktivitäten zu unterstützen, weil es für Lehrende anregend, hilfreich und sinnvoll ist, sich zu beteiligen. Die fnma AG OER sammelte die im Folgenden skizzierten Ideen, die für Lehrende an Hochschulen attraktiv sein könnten: • So kann man einen Tag der Lehrenden dafür nutzen, gemeinsam an einem konkreten OER-Vorhaben zu arbeiten, also einen OER-„Hackathon“ bzw. „Booksprint“ zu gestalten. So könnten auch Einsteiger:innen erreicht werden und gemeinsam etwas zu erreichen ist motivierend-und mündet zuletzt auch in einem Ergebnis, von dem im besten Falle alle profitieren können.

[final article @ ResearchGate]

Referenz: Gerhard Brandhofer, Martin Ebner, Klaus Himpsl-Gutermann und Sandra Schön (2021). Lehrende zur Erstellung von offenen Bildungsressourcen motivieren: Ideen aus der Arbeitsgruppe OER. In: fnma Magazin, 4/2021, 11-14.

[publication] OER Certification of Individuals and Organisations in Higher Education: Implementations Worldwide #OER #OEAA

Our publication about „OER Certification of Individuals and Organisations in Higher Education: Implementations Worldwide“ got published in the Open Praxis Journal:

Abstract:
The initiative „Open Education Austria Advanced“ develops infrastructures for open educational resources (OER) in higher education. One part is the development of certification procedures to point out OER competencies of teachers in higher education and OER activities at Austrian universities. We present the results of our research on existing OER certification procedures from the German and English-speaking world. We started by searching in the OER World Map and there listed OER policies of universities worldwide and then tried to find examples for existing OER certification for people and organisations. There are several examples for certifications of persons such as in MOOCs on OER, university training on OER or the Creative Commons certification itself. We found only a few references of (partly) OER certificates for organisations. The publication then describes ambitions towards openness of the OER movement regarding possible certification procedures, namely open development, open content, open assessment and open certificates.

[article @ ResearchGate]
[article @ Journal’s homepage]

Reference: Schön, S., Ebner, M., Berger, E., Brandhofer, G., Gröblinger, O., Jadin, T., Kopp, M., Steinbacher, H.-P. and Zwiauer, C., 2021. OER Certification of Individuals and Organisations in Higher Education: Implementations Worldwide. Open Praxis, 13(3), pp.264–278. DOI: http://doi.org/10.5944/openpraxis.13.3.265

[call] OER-Projekte und -Initiativen an Hochschulen #OER #OEAA #OpenEducation #fnma

Der Schwerpunkt des nächsten fnma Magazins widmet sich dem Thema „OER-Projekte und – Initiativen an Hochschulen“ und wir würden uns sehr über Kurzbeiträge zu folgenden OER-Fragestellungen freuen:

  • Wie und welche offenen Bildungsressourcen (kurz OER für „open educatio- nal resources“) werden an Ihrer Hochschule erstellt und veröffentlicht?
  • Welche Herausforderungen gibt es?
  • Wie werden Hochschulmitarbeiter:innen zum Thema OER fortgebildet? n Wie wird versucht, OER an Ihrer Hochschule zu fördern?
  • Wie und mit welchen Erfahrungen wird OER in der Lehre eingesetzt?
  • Welche Erfahrungen machen Lehrende mit OER?
  • Wie verändert OER die Lehre?

Beiträge im Umfang von 3000 – 5000 Zeichen können bis 23. Juni 2022 eingereicht werden – mehr Informationen findet man hier im aktuellen Heft.

Hackathon eAccessibility Challenge 2022 #fnma #tugraz #fhtw #hackathon

Es freut uns sehr, dass wir im Rahmen eines Projektes des Forums Neue Medien Austria an einem ganz speziellen Hackathon mitwirken dürfen:

Barrierefreiheit? In der digitalen Welt kein Problem- oder…? Die Digitalisierung von Leben und Lernen mag auf den ersten Blick die Überwindung bekannter Barrieren ermöglichen – sie eröffnet schließlich eine Teilhabe zu jeder Zeit und von jedem Ort. Die digitalen Barrieren sind weniger offensichtlich und brauchen neue Lösungen – ein Blindenleitsystem lässt sich im virtuellen Raum schwer auf dem Boden anbringen.
In einem vom Forum Neue Medien in der Lehre Austria geförderten, gemeinsamen Hackathon von Technikum Wien und der TU Graz wollen wir uns mit verschiedene Hürden und Barrieren dieser neuen Welt befassen und in mehreren Kategorien praktische Lösungen hierfür entwerfen.

Wer darf kostenlos teilnehmen?
Teilnehmen dürfen Studierende und Lehrende der FHTW, der TU Graz und aller anderen Hochschulen.

Wann?
Die Veranstaltung findet am Freitag den 27.05.2022 von 09:00-21:00 Uhr in den Räumen der Fachhochschule Technikum Wien statt

Wer nun Lust bekommen hat, darf sich hier gerne anmelden: [Link zur Anmeldung]


Mit diesem Hinweis, dürfen wir uns die Osterpause verabschieden – frohe und vor allem auch schöne Ostern 🥚

[publication] OER-Zertifikate für Lehrende und Hochschulen. Kompetenzen und Aktivitäten sichtbar machen #OER #OEAA #fnma #tugraz

Im Rahmen des Open Education Austria Projektes ist die TU Graz zusammen mit der FNMA verantwortlich ein Konzept für eine Zertifizierung zu entwicklen. Den Stand hierzu haben wir auf der OER-Konferenz jetzt einem internationalen Publikum präsentiert.

Zusammenfassung:
Das Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) ist im Rahmen des Projekts «Open Education Austria Advanced» für die Entwicklung und Einführung eines Verfahrens zum Nachweis und Sichtbarmachung von Aktivitäten in Bezug auf offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources; kurz OER) verantwortlich. Im Beitrag wird zu OER aus Perspektive österreichischer Hochschulen zu den Hintergründen und Kriterien für die OER-Zertifizierung, bisherigen Entwicklungsarbeiten sowie der Konzeption berichtet.

[Beitrag @ ResearchGate]
[Tagungsband]

Referenz: Schön, Sandra; Ebner, Martin; Brandhofer, Gerhard; Berger, Elfriede; Gröblinger, Ortrun; Jadin, Tanja; Kopp, Michael & Steinbacher, Hans- Peter (2021). OER-Zertifikate für Lehrende und Hochschulen. Kompetenzen und Aktivitäten sichtbar machen. In: Cinzia Gabellini, Sabrina Gallner, Franziska Imboden, Maaike Kuurstra und Peter Tremp (Hrsg.) Lehrentwicklung by Openness – Open Educational Resources im Hochschulkontext, Luzern: Pädagogische Hochschule Luzern, S. 29-32, https://doi.org/10.5281/zenodo.5004445

[Studie] „Distance Learning im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2″ an österreichischen Hochschulen #fnma

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat eine Studie der Donauuniversität Krems in Zusammenarbeit mit der fnma veröffentlicht. Dabei wurde das Jahr 2020 an österreichischen Hochschulen untersucht:

„Die Studie „Distance Learning an österreichischen Hochschulen im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21“ beschreibt die Entwicklung und Situation an österreichischen öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen anhand der im April 2021 zugänglichen über 250 Publikationen und Berichten. Die Quellen umfassen dabei neben ersten fachwissenschaftlichen, begutachteten Publikationen auch eine Reihe von Lageberichten, Fallstudien und insbesondere die Ergebnisse von institutionellen Umfragen bei Studierenden und Lehrenden. Die Analyse dieser Quellen erfolgte dabei zu den Begriffen rund um Distance Learning und dessen Qualitätsmerkmalen, zu den internationalen Entwicklungen, zur Ausgangslage an Hochschulen1, zu den Phasen und Entwicklungen während des ersten Jahres der COVID-19-Pandemie, zur technischen Ausstattung, zu Assessment und Prüfungen und zur Situation der Studierenden.“

Auszug aus der Studie (S. 8)

Es gibt vor allem auch konkrete Empfehlungen für die Zukunft im Bereich Distance Learning, daher lohnt es sich sicher die Studie näher zu lesen:

[Link zur frei zugänglichen Studie (.pdf)]

[mooc] Wissenschaftliches Schreiben Schritt für Schritt #imoox #fnma #fhwien

Seit Montag ist der MOOC „Wissenschaftliches Schreiben Schritt für Schritt“ auf iMooX.at verfügbar. Dieser Kurs ist vom Verein Forum Neue Medien in der Lehre Austria gefördert worden:

Dieser MOOC fördert institutionsunabhängig den Kompetenzaufbau des wissenschaftlichen Schreibens. Die fünf Lektionen behandeln je einen Schwerpunkt des Schreibprozesses und sind mit konkreten Schreibübungen und -techniken praxisbezogen und anwendungsorientiert ausgerichtet.
Lektion 1: Der wissenschaftliche Schreibprozess
Lektion 2: Ideen sammeln & Gedanken notieren
Lektion 3: Vom Lesen ins Schreiben kommen
Lektion 4: Themen und Inhalte strukturieren
Lektion 5: Mit einem Sprint zum Fokus

Die Anmeldung zum MOOC ist jederzeit möglich: [Kostenlose Anmeldung zum Kurs]

[video] Wie kann ich einen MOOC auf iMooX.at anbieten? #imoox

Wir freuen uns ein neues Video im Rahmen des fnma-Spotlights anbieten zu können. Diesmal wollen wir darstellen, was alles nötig ist einen MOOC zu machen:

In diesem kurzen Video wird die österreichische MOOC-Plattform iMooX.at vorgestellt und gezeigt, wie man dort einen MOOC als österreichische Hochschule anbieten kann. Was gibt es alles zu bedenken und welche Vorgehensweise soll gewählt werden? Dies und weitere Fragen werden beantwortet. Wir freuen uns auf Kontaktaufnahme bei Fragen direkt unter office@imoox.at

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie kann ich einen MOOC auf iMooX.at anbieten?

[whitepaper] Whitepaper Quantifizierung von virtueller Lehre an österreichischen Hochschulen #fnma #austria

Im Rahmen einer FNMA-Arbeitsgruppe haben wir uns mit dem Thema „Quantifizierung von virtueller Lehre an österreichischen Hochschulen“ beschäfitigt und sind glaub ich nach spannenden Diskussionen und intensiver Zusammenarbeit zu einem guten Ergebnis gekommen.

Zusammenfassung:
Die Covid-19-Pandemie hat die Schwierigkeiten der Digitalisierung der Lehre von einem Tag auf den anderen zur Priorität und virtuelle Lehre zur zwischenzeitlichen Norm gemacht. Das begleitende Vokabular zur virtuellen Lehre erweist sich dabei als äußerst divers.
Dieses Whitepaper schafft eine einheitliche Definition der Kernbegriffe, grenzt diese gegeneinander ab und zeigt die Implikationen für die verschiedenen Stake- holder des Bildungssektors in einer postpandemischen Welt auf.
Umsetzungen von virtueller Lehre der unterschiedlichen Hochschultypen, die Ana- lyse der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie erste Ansätze für die Mess- und Bewertbarkeit virtueller Lehre geben den Status quo der österreichischen Hoch- schullandschaft wieder.
Darauf aufbauend wurden unter Einbezug der Prinzipien zur Qualitätssicherung von virtueller Lehre 10 Empfehlungen als unterstützende Faktoren für die Quanti- fizierung virtueller Lehre an österreichischen Hochschulen erarbeitet:
[1] Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur und Supportstruktur für virtu- elle Lehre
[2] Lehrpersonen mit entsprechenden Angeboten zu (medien-)didaktischen Aus- und Weiterbildungen unterstützen
[3] Virtuelle Lehre mit etablierten Verrechnungsschemata quantifizieren
[4] Asynchrone Lehraufwände in der Lehrplanung sichtbar machen
[5] Gelungene virtuelle Lehre sichtbar machen
[6] Virtuelle und hybride Formate fördern
[7] Freiheit der Lehre gilt auch für virtuelle Lehre
[8] Virtuelle Lehre benötigt rechtliche Grundlagen
[9] Virtuelle Lehre benötigt finanzielle Grundlagen
[10] Virtuelle Lehre benötigt österreichweite Abstimmung

[Whitepaper @ ResearchGate]
[Whitepaper @ Homepage]

Zitation: Fallmann Irmgard, Steinbacher Hans-Peter, Ammenwerth Elske, Burian Renate, Ebner Martin, Ghoneim Andrea, Gegenburger Bianca, Grün Elisabeth, Hauser Werner, Heinrich Monika, Karpf Klaus, Krizek Gerd, Lietze Stefanie, Mantler Herbert, Mair Michael, Niederl Franz, Oberhuemer Petra, Rehatschek Herwig, Rinnhofer Christina, Strasser Thomas, Zitek Andreas (2021). Quantifizierung von virtueller Lehre an österreichischen Hochschulen. Forum Neue Medien in der Lehre Austria.