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[video] Mediendidaktik – Lernen mit dem Computer

Irgendwie verstehe ich den Clip wohl nicht ganz – freut man sich hier, dass man die Schüler unter Kontrolle hat oder zeigt man auf, dass genausso moderner Informatikunterricht nicht aussehen sollte?
Nun ich werde nicht ganz schlau, schon gar nicht wie der Titel in Relation zum Video steht. Aber vielleicht seht ihr das ja anders:

13 Comments

  1. mir ergeht es wie martin, die beabsichtigte botschaft ist nicht angekommen ;-(

  2. Doris sagt:

    Botschaft? Falls das Video ein Signal geben wollte, dass Schulen besser ausgestattet werden (Beamer / Projektion des Dozenten-PC) – ok, DIE Botschaft ist angekommen. Aber ansonsten ist es doch nur eine Sammlung gruseliger Beispiele zu PC-basiertem Unterricht…

  3. andi y sagt:

    Pc basierter Unterricht? Das Gab es zu meiner Schulzeit noch nicht. Als ich in die Schule ging gab es noch keine Pcs, weniger Stress und hatte für die Hausaufgaben mehr als eine Stunde Zeit.

  4. Martin sagt:

    danke für eure rückmeldungen – bin auch der meinung, dass das video eher unglücklich ist

  5. Frank Mackay sagt:

    Diese Art von Videos zeigen immer „schön“, was für eine vermeidliche Sicht auf SchülerInnen, LehrerInnen, Schule und Unterricht beim Ersteller herrscht. Einfach nur eckelhaft diese Demonstration von Macht!

  6. Ich denke, dass hier demonstriert wird, wie man undisziplinierten Schülern, die einem ultralangweiligen Informatikunterricht nicht folgen mögen, das Handwerk legt: Mit dem Produkt des Videoherstellers, einer Software die es erlaubt, sich direkt auf den Bildschirm des Schülers einzuloggen. Das ist wohl der Gipfel der Bevormundung und das Gegenteil von Selbstvbestimmung, geschweige denn selbstbestimmtem Lernen.
    Tragisch, dass alle, die hier mitmachen, Frauen sind, während die Männer aus der Sicht der «Anstalt» Widerstand zeigen.

  7. Das Video zeigt eindrücklich, wie Informatikunterricht an Schulen aussieht, zumindest kann ich mich auch noch an solche Stunden erinnern. Es ist für mich ein klassisches Beispiel dafür, wie man es nicht macht … und der Begriff Mediendidaktik im Titel … lol

  8. Helge sagt:

    Jau, das ist mal ein Beispiel wie man jedem, wirklich JEDEM ob erwachsen oder jung den Spaß am Rechner vermiesen kann. Das Ding soll wohl ein Werbefilm sein für die Installation einer Kontrollsoftware, um dem Lehrer noch mehr Macht zu geben, als er ohnehin schon hat.

    Ich hätte garantiert auch mit „mangelhaft“ abgeschlossen, denn ich habe – weil mir immer so langweilig war in der Informatik AG – sogar ein Spiel nebenbei programmiert. Die „Hausaufgaben“, die bei uns auf Papier und an der Tafel stattfanden hab ich immer 10 Minuten vorher gemacht oder gleich völlig in freier Rede erledigt.

    Schätze heutzutage würde ich als erstes twitter aufrufen und eine twittergroup zum lästern über den Pauker aufsetzen, oder eine eigene Kommunikationssoftware bauen und unter uns Schülern verbreiten, die unter dem Radar des Paukers und dem jeder Sicherungssoftware des Schulnetzes arbeitet. 🙂

    Vermutlich würde ich alles dran setzen eine Art Instant-Help-System für uns Schüler zu auen. So dass alle anderen dem EINEN der vom Lehrer ins Verhör genommen wird die Lösungen auf dem Rechner live übermitteln können. Quasi Echtzeit-Vorsagen über sophisticated sub-radar-tech. Jo, da hätte ich glaube ich echt Spaß dran. Für mich stellen solche Situationen die perfekte Herausforderung dar, das Lehrermachtsystem zu unterwandern. Krasser Film!

  9. Walther sagt:

    Meiner Meinung nach handelt es sich hier um ein Schülerprojekt mit der Aufgabenstellung einen Werbefilm für whatever zu drehen. Ganz effektlos ist er ja scheints nicht, wenn wir uns dermaßen über den zweifelhaften Sinn dieser unglücklichen Videoreihe Gedanken machen.

  10. Johannes sagt:

    Vor allem ist das „ich log mich mal schnell auf deinem Rechner ein“ nicht unbedingt der Weg, wie man was lernt. Selbst wenn heutige „PC-Assistenz-Systeme“ teilweise schon mehr bieten als früher, z.B. bei Mausklick eine Animation beim Mauszeiger, bei Tastaturbenutzung eine grafische Tastatur mit Markierung der genutzten Tasten, das direkte Vorführen/Anleiten ersetzt das sicher nicht.

    Obwohl, bei mancher Lehrer Mundgeruch ist diese Lösung eigentlich gar nicht so übel (erinnere mich da an meinen ehemaligen Mathelehrer) *g*

    PS: Wieso stehen die Zahlen der Spamschutzrechenaufgabe ausgeschrieben da, die Antwort muss aber in arabischen Ziffern erfolgen?

  11. klisch.net sagt:

    […] gefunden auf dem elearningblog […]

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