Gedanken zu m-Learning

Doug Belshaw veröffentlicht in seinem Blog teaching.mrbelshaw.co.uk einen Beitrag zu „20 Ideas: Getting students to use their mobile phones as learning tools„.
Besonders möchte ich auf diesen Gedanken hinweisen:

4. Using technology students already have for learning

Wenn wir über m-Learning nachdenken, sind wir zumeist mit dem Hindernis konfrontiert, dass wir uns fragen ob die Endgeräte vorhanden sind. Ich gebe hier Doug recht: Jugendliche von heute, bringen diese schon mit. Eine Untersuchung an der TU Graz mit Erstsemestrigen der Studienrichtung Bauingenieurwesen zeigte, dass jede(r) bereits über einen mp3-Player verfügt (N=150)!

2 Antworten auf „Gedanken zu m-Learning“

  1. Lieber Martin

    Ich erhebe diese Daten gerade für die gesamte Univesität Zürich (N=568 bis heute). Dabei sehen die Ergebnisse bisher so aus (Mehrfachantwort möglich): 58% besitzen einen MP3-Player ohne Handy, 38% ein Multimedia-Handy und 7.6% einen videofähigen iPod. D.h. mehr als die Hälfte der Befragten besitzen einen MP3 Player. So weit, dass dies jeder Studierende besitzt, sind wir also noch nicht 😉

    Aber der Diskussionspunkt geht für mich in die andere Richtung: Kann man überhaupt mobil lernen? Oder braucht man nicht die Ruhe und Abgeschiedenheit, ein Blatt Papier und einen Stift, usw. zum Lernen? Hat man das in der Tram, im Zug, generell unterwegs dabei?

  2. Liebe Mandy,

    danke für deine Daten. Meine sind ja nur von einem Studiengang, daher vielleicht auch der Unterschied :-).

    Zu deinem Diskussionspunkt, gebe ich dir recht und auch wieder nicht, da ich überzeugt bin, dass das zukünftige Lernen eben beides in sich birgt. Oder vielleicht greifbarer ausgedrückt: Mit Papier und Bleistift habe ich zuhaus gelernt, aber in der Straßenbahn fällt mir noch was ein oder ich hab noch eine Frage -> Handy und los gehts …
    Ich glaube wir sollten uns nicht so sehr nach der oder der Lösung fragen sondern dass das eine dem großen Ganzen sehr sehr nützlich sein kann. Mein eigener Ansatz ist das ubiquitious learning: Lernen wo auch immer und zwar dann wenn ich ein Problem habe.

    Mein Schluss ist eigentlich meist derselbe: Das traditionelle Lernen wird durch diese Technologien sehr gut ergänzt, aber niemals ersetzt.

    Danke für deine Info nochmals und schöne Ostern.

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