[e-Learning Blog Podcast] Learning Community

Bettina Dimai von der Universität Innsbruck hat mir mir zusammen einen Vortrag im Rahmen der Tagung „Learning Community“ in Klagenfurt gehalten. Wir haben den Beitrag mit dem Titel „Selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe des Wikipedia Prinzips“ live aufgezeichnet und stellen ihn allen Interessierten als Podcast Video File zur Verfügung.
Ich hoffe, dass die Tonqualität und auch die Präsentationsfolien meine ersten Gehversuche von Wien übertreffen. Über Anmerkungen, Beschwerden usw. freuen wir uns natürlich :-).

Live von der Learning Community [Klagenfurt]

Bin soeben auf der learning community in Klagenfurt, wo wir in ca. 1h selbst einen Vortrag zu „Selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe des Wikipedia-Prinzips“ halten.
Die bisherigen Erfahrungen sind gut, besonders hervorgestochen hat die gestrige Podiumsdiskussion zum Thema „Was und wie lernen wir, wenn wir online sind?“. Hier möchte ich einen Satz von Prof. Christian Swertz zur Debatte stellen, der auf die Frage wie eine geeignetes Lernmanagement aussehen soll, folgendes antwortete:

„Die Problematik um das Thema Lerntypen ist insofern, schwer zu erfassen, da die Lernenden das Lernen (Anm. mit einer technischen Unterstützung) mitlernen.“

Das ist ein interessanter und guter Anstoß, da es ja die praktische Erfahrung irgendwie zeigt. Jeder spricht davon, dass ein LMS nicht alle Lerntypen anspricht, aber wird nachgefragt merkt man, dass kaum jemand von dem Bestehenden wesentlich abweicht.

Slideshare – Web 2.0 Vortrag online

Ich habe nun ein weiteres nützliches Tool entdeckt: Slideshare.
Damit kann man, wie der Name sagt Präsentationen online stellen und zugänglich machen. Selbstverständlich ist eine Kommentarfunktion eingebaut.

Ich habe es auch gleich ausprobiert mit der Web2.0 Präsentation die ich im September in Wien gehalten habe (Workshop HCI&UE). Hier das Ergebnis:

Buchtipp „Web 2.0“ von Tom Alby

Ich habe soeben übers Wochenende dieses Buch gelesen:

Buch Tom Alby: Web 2.0
Web 2.0 von Tom Alby
Amazon Link

Mein Kurzzusammenfassung ist, dass es auf alle Fälle lesenwert ist, wenn man sich für das Thema interessiert. Es gibt einen ausgezeichneten Überblick über die wichtigesten Anwendungen im Zuge des Web 2.0-Hype. Jeder Einsteiger oder Interessiere wird damit auf alle Fälle informiert. Dem Fortgeschrittenen wird vieles bekannt sein und es mangelt hier etwas an Tiefe, aber ich denke dafür gibt es dann schon andere Literatur.
Mein Lieblingskapitel war natürlich „Web 3.0“, welches mit dem schönen Abschlussstatement über die Bedeutung von Web 2.0 für unsere Gesellschaft endet:

Im Juli 2006 fragte Stephen Hawking bei Yahoo!Answers, wie die Menschheit die nächsten 100 Jahre überlegen könnte; er selbst wisse die Antwort nicht. Über 25.000 Antworten wurden von anderen Menschen eingereicht.

Im Sinne der kollektiven Intelligenz, bin ich mir sicher, dass die richtige Lösung dabei war :-).

Web 2.0 bei den Deutschen weitgehend unbekannt …

… das lässt natürlich Rückschlüsse auf die österreichische Bevölkerung zu :-). Lt. einer Studie der Agentur ZPR:

Nur 6 % der Befragten gaben an, den Begriff Web 2.0 überhaupt zu kennen

Aus Sicht der Hochschule und damit des eLearning ist aber diese Aussage viel interessanter:

Erwartungsgemäß liegen die Nutzungswerte in der Altersgruppe der 16- bis 20-Jährigen höher: Hier betreiben 14 % ein Weblog, 35 % lesen regelmäßig Weblogs und 42 % sind Mitglied in einer Community

Die Studie schließt daraus, dass es heißt es abzuwarten, ob sich tatsächlich eine Markt für Web 2.0 Anwendungen bildet. Ich würde sagen, dass genau das schon die Bestätigung ist und wir also nahtlos bei unseren bisherigen Aktivitäten weitermachen müssen.

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