1. Zukunfstwerkstatt an der TU Wien

Am Montag, 19.04.2010, findet die erste von 4 Zukunftswerkstätten organisiert vom Forum Neue Medien Austria an der TU Wien statt. Dabei wird es ein Impulsreferat von Christine Böckelmann geben, welche rund um das Hauptthema referieren wird:

Diese Zukunftswerkstatt beschäftigt sich damit, ob sich zwei Klassen von WissensarbeiterInnen herausbilden, ob Lehrende hinter den technologischen Innovationen „verschwinden“ und wie experimentelle Lern- und Lehrerfahrungen künftig aussehen.

Die Teilnahme ist kostenlos und hier gibt es alle weiteren Details.

[video] Neue Interaktionsformen herausfinden

Der Interface Design und Usability Blog weist uns auf eine sehr interessante Möglichkeit hin, wie man neue (die Betonung liegt auf neue) Interaktionsformen herausfinden kann – Kreativität ist hier ja ohne Ende gefordert und man macht dies mittels dreier Herangehensweisen:

Gesucht wurde die Antwort auf die Frage: Wie kann ich Passanten auf ein Multitouch-Display aufmerksam machen und sie zur Benutzung anregen.

  1. Analogie
    Die Suche nach Vorbildlösungen, die gleiche oder ähnliche Probleme bereits gelöst haben. Diese werden dann auf das neue Problem angewendet.
  2. Provokation
    Die bestehende Situation wird analysiert und dann bewußt verfälscht. Es entstehen unkonventionelle Ideen.
  3. Zufall
    Zufällige Inputs generieren überraschende Ergebnisse zur Lösung des Problems.

Hier gibt es noch einen Weblog zu diesen Techniken.

[video] Video Games and Learning

Also wenn man der Schnelligkeit der Stimme folgen kann, sind durchaus gute Gedanken vorhanden. Das Thema ist zwar nachwievor umstritten, vor allem wenn man an all die Gewaltspiele denkt, aber letztendlich sollte man die generelle Idee aufgreifen und sich ganz nüchtern fragen: „Warum spielt die ganze Welt, aber kaum jemand lernt gerne?“. Ja, man muss darüber nachdenken wie man den Motivationsfaktor berücksichtigen kann.