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[video] Digitales Klassenzimmer von Microsoft

Nun gut, es ist natürlich auch eine Werbevideo, aber prinzipiell stimme ich den Hauptaussagen zu – der Vermittlung von Medienkompetenz und dass Internet integraler Bestandteil der Bildung in Zukunft sein wird und muss.

2 Comments

  1. Johannes sagt:

    Dazu zufällig sehr gut passend (weil`s ein Microsoft-Werbevideo ist): https://www.heise.de/newsticker/meldung/Empfehlung-Schweizer-Schulen-sollen-Windows-frei-werden-959291.html

    Ich persönlich habe nichts gegen Computer an Schulen (sie sind Lebensrealität, man sollte damit umgehen können), sofern sie sinnvoll eingesetzt und nicht von den Schülern nur für Spiele genutzt werden, da der Lehrer ja selbst mit modernsten Big-Brother-Tools nicht allen gleichzeitig auf den Bildschirm gucken kann.
    Man sollte nur vielleicht nicht gerade Lösungen von Microsoft, Apple, Google oder ähnlichen nutzen, die abgeschlossene Systeme bauen oder im großen Stil Daten hamstern, vielleicht auch beides.
    Dafür wünsche ich mir offene Schnittstellen (gibt OpenSocial nicht so etwas her? Lohnt es für den Interessierten, sich da einzulesen?), die den Betrieb vernetzter Lernumgebungen über mehrere Plattformen verteilt ermöglichen, so dass das Monopol aufgeweicht wird und jede Plattform nur die wirklich benötigten Daten bekommt.

    Die im Video gezeigte „Schulumgebung“ ist leider in vielen Punkten unrealistisch. Welche Schule hat so große Räume, in denen so wenige Schüler rumsitzen? Welcher Admin möchte sich mit derart unterschiedlichen Endgeräten herumplagen (NT-Gruppenrichtlinien erschlagen halt nicht alles)? Was tun die Schüler mit Netbook, wenn ein wichtiges Programm unter 700 Pixeln Bildschirmhöhe unbenutzbar ist? Davon abgesehen dürften die Schüler bei der Körperhaltung mit dem Schleppi/Netbook auf dem Schoß auf Dauer Wirbelsäulenprobleme bekommen 😉

  2. Martin sagt:

    die Einwände sind schon korrekt, deshalb auch mein Satz dass ich den Hauptargumenten prinzipiell zustimme und die sind einfach, dass wir dran denken müssen, dass digitale Geräte zum Alltag gehören und wir sie nicht ausklammern dürfen.
    Open Source? Auch so ein Streitpunkt – wer wartet diese Software, wer ist für Updates zuständig, wer entwickelt weiter – aus jahrelanger Erfahrung bin ich zwiegespalten, entweder man investiert in Personen oder in Produkte, hat beides sein für und wider ..

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