Der Beitrag „m-Computing im konstruktiven Stahlbetonbau“ von mir und meinen Diplomanden wurde heuer im Forum Bauinformatik veröffentlicht.
Es wurde hier ein Programm, welches auf jedem java-fähigen mobilen Endgerät laufen soll, entwickelt mit der Möglichkeit die Tragfähigkeit von Stahlbetonquerschnitt möglichst vor Ort berechnen zu können. Das Programm ist durchaus auch gedacht in der Hochschullehre angewendet zu werden (im Sinne von m-Learning).
Hier der Artikel zum Nachlesen. Das Programm selbst wird etwas später veröffentlicht.
Live von der ICL 2006
Jetzt blogge ich auch mal live :-). Bin zur Zeit auf der ICL 2006 in
Massimo Marchiori weckte uns hier mit einer sehr guten Keynote „Next Generation Web and its Impact to e-learning“ auf.
Er beschrieb die „sugar pills“ (zu deutsch Mehrwerte) des Next Generation Web folgendermaßen:
- more interaction (GUI, usability, ajax …)
- connections
- go social
- go visual
Er betonte auch die enorme Bedeutung von
the more abstract the information, the better, because it can be specialized and aggregated […] Learning can be just another view of the information
Ich würde zwar nicht sagen, dass Learning can be … aber Learning will begin by ….
Konferenz „Professionelles Wissensmanagement – Erfahrungen und Visionen“
Soeben den Hinweis auf einen Call erhalten:
Das Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems leitet einen Workshop zum Thema „Methoden und Konzepte zur Entwicklung kollektiver Intelligenz aus personengebundenem Wissen“ (KOIN 2007) auf der Konferenz „Professionelles Wissensmanagement – Erfahrungen und Visionen“, 28.-30. März 2007, Potsdam.
Hompage der Tagung ist hier. Details zum angekündigten Workshop findet man hier.
Zusammenfassung GMW 06
Ich hatte heuer nicht die Möglichkeit an der GMW Tagung teilzunehmen, aber wozu gibt es die Bloggercommunity. Sie hat mich perfekt am Laufenden gehalten und irgendwie hat man das Gefühl, als wenn man dabei wäre.
Hier sind ein paar Links die ich mitverfolgte:
- Blog Michael Kerres: Medida-Prix nach St. Gallen
- Blog Gabi Reinmann: Mit mehreren Beiträgen (Rückblick 1, Rückblick 2 und Rückblick 3)
- Blog Lernpfade: Ebenfalls eine Liste an Beiträgen mit diesem am Beginn.
- Blog education & media: Eine Menge an Beiträgen, hier der Letzte.
Also „thank you all“, dass man es so schön mitverfolgen konnte.
Kurzbilanz vom 5. eLearning Tag / FH Joanneum
An der FH Joanneum in
Aus meiner Sicht besonders hervorgestochen, sind die beiden Keynotes:
- Life Long Learning: Möglichkeiten zur Unterstützung durch neue Technologien: Andreas Holzinger, von der medizinischen Universität Graz und anerkannter internationaler Experte des Fachbereiches HCI (HCI = Human-Computer Interaction, die Nahtstelle zwischen Psychologie und Informatik) , schilderte seine Sichtweise zu diesem Thema. Er spannte dabei den Bogen von kleinen Kindern bis zu Menschen in hohem Altern, die zunehmend durch technische Geräte beim Lernen unterstützt werden. Er stellte auch die zunehmende Bedeutung von Kompetenzentwicklung dar und betonte dass pervasive e-Education zukünftig enorm an Stellenwert gewinnen wird, bei ausreichender Forschung im Bereich Human-Computer Interaction. Holzinger betonte dass experimentell gewonnene Erkenntnisse stets auf systemischer Ebene in der Entwicklung einfließen müssen.
Hier findet man eine schriftliche Unterlage zum Vortrag. - Bildungsportal Austria / Content Brokerage & Rechtemanagement: Robert Kristöfl vom bm:bwk berichtete uns von der Bildungsportal Initiative und der Bestrebung alle Bildunsinstitutionen über ein Portal zugänglich zu machen. Das letztendliche Ziel ist mit Hilfe von Metadatenbeschreibungen digitale Lehrinhalte europaweit auszutauschen. Die daraus entstehenden Rechteprobleme bzw. die dafür gefunden Lösungsansätze wurden sehr gut dargestellt. Weiterführende Links zu diesem Thema:
Am weiteren Tag folgten Vorträge zu den Themen Social Software, Tools & Plattformen, Collaborative eLearning und Organisationelle Umsetzung.
Abschließend kann ich nur noch zur gelungenen Tagung herzlich gratulieren.
eLearning Didaktik Fachtagung
Das pib (Pädagogische Institut des Bundes Wien) veranstaltet am 19. und 20. Oktober die gleichnamige Fachtagung mit dem Untertitel: „Good Practice im Schulsystem“. Aus der Beschreibung ist zu erfahren:
Diese österreichweite Fachtagung bietet einen Überblick zum aktuellen Stand des eLearning im österreichischen Schulsystem und in der Aus- und Weiterbildung mit Keynotes und Erfahrungsberichten von zahlreichen Expert/innen und PraktikerInnen.
Nähere Informationen und Anmeldung gibts auf der Seite des pib.
Who writes Wikipedia?
Aaron Swartz berichtet in seinem Artikel über Who writes Wikipedia?. Das Außergewöhnliche dabei ist, dass er nicht einfach die Anzahl der Editoren zählt und wie Jimbo Wales feststellt, dass
And in fact the most active 2%, which is 1400 people, have done 73.4% of all the edits
sondern, dass er vor allem schaut, wer wieviel schreibt (also die Anzahl der Buchstaben zählt). Das bemerkenswerte Ergebnis ist:
But when you count letters, the picture dramatically changes: few of the contributors (2 out of the top 10) are even registered and most (6 out of the top 10) have made less than 25 edits to the entire site. In fact, #9 has made exactly one edit — this one! With the more reasonable metric — indeed, the one Wales himself said he planned to use in the next revision of his study — the result completely reverses
Dies hat zur Folge, dass es offensichtlich Editoren gibt die den Inhalt liefern aber dann nie wieder gesehen werden und weiters eine Art von „Wikipedia Lektoren“ die dafür zuständig sind, dass alles sein formale Richtigkeit hat.
Schlussfolgernd aus diesen Tatsachen gelange ich wieder zu der Behauptung der kritischen Masse bzw. des notwendigen Bekanntsheitsgrades. Irgendwann entwickelt so ein System eine Eigendynamik. Die spannende Frage nach dem Zeitpunkt ist aus meiner Sicht die entscheidende, damit solche Systeme tatsächlich in der Lehre eingesetzt werden können.
eBook: Learning Spaces
Ein neues eBook mit dem Titel Learning Spaces hat die non-Profit Association EDUCAUSE herausgegeben.
Der Inhalt wird so beschrieben:
earning Spaces focuses on how learner expectations influence spaces, the principles and activities that facilitate learning, and the role of technology from the perspective of those who create learning environments: faculty, learning technologists, librarians, and administrators. This e-book represents an ongoing exploration as we bring together space, technology, and pedagogy to ensure learner success.
Jedes Kapitel steht als .pdf zur Verfügung.
Why is Wikipedia so successful?
Ich habe heute an der iKnow 06 die Präsentation unserer Publikation mit dem Titel
Why is Wikipedia so successful? Experiences in establishing the principles in Higher Education
gehalten.
Die Präsentation ist ebenso online verfügbar wie eine Draftversion des Papers.
Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich sehr über Meinungen und Kommentare. 🙂
Szenarien für eUniversity 2011
Das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) in Essen schreibt in ihrer neuesten Ausgabe des Trendmonitors (II/2006; .pdf) über die Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Thema eUniversity 2011.
Ähnlich wie Marco sehe ich auch das Problem was in dieser Umfrage z.B. unter Wiki verstanden wird, da im gesamten Text eher von Lexika die Rede ist. Weiters geht auch nicht hervor, was unter Lern-Communities im Zusammenhang mit Lerntechnologie gemeint ist. Per se würde ich Lerncommunities nicht zu den Technologien zählen, da diese ja z.B. mit Wikis, Weblogs usw. gebildet werden können.
Wie dem auch sei, die Entwicklung in der Hochschullehre wird so prognostiziert, dass (um das Schlagwort zu gebrauchen) das Web 2.0 zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Wie, bleibt wohl uns überlassen herauszufinden.
