[paper accepted] Microlearning 2008

Wir haben uns entschlossen auch für die heurige Microlearning Konferenz in Innsbruck einen Beitrag einzureichen. Unter dem provokativen Titel „Has the end of chalkboard come? A survey about the limits of Interactive Pen Displays in Higher Education“ stellen wir unsere Erfahrungen und Evaluationsergebnisse mit dem Interactive Pen Display (wie auch schon hier kurz berichtet) dar.
Nachdem uns diese Nachricht ereilte:

We are happy to inform you, that your paper has been accepted.

freut es uns in Innsbruck mehr davon berichten zu können.

Rangliste: Die populärsten Wissenschaftlichen Blogs / Wissenschaftsblog-Charts 03|2008

Marc Scheloske hat sich die Mühe gemacht um

den aktuellen Zustand der wissenschaftlichen Blogszene zu dokumentieren und – die wissenschaftlichen Blogcharts sollen regelmäßig aktualisiert werden – die Veränderungen sichtbar zu machen. Dabei habe ich mich für die Anzahl der Links entschieden, die ein Blog innerhalb der letzten 6 Monate erhalten hat: also den Wert, den der Blogindex Technorati als „blog authority“ ausweist.

Herausgekommten ist eine Tabelle – die Charts 03 / 2008:

Ich war sehr erstaunt meinem Blog auf Nr. 10 zu finden, damit hätte ich nicht gerechnet. Also wieder einen Grund gefunden weiterzumachen und mein Wissen mit der Welt zu teilen 🙂

4. e-Learning Tag TU Wien

Nachdem ich ja aktiv dazu beigetragen hatte, wollte ich auch noch meine Eindrücke schildern.
Der Tag an der TU Wien wurde durch Konrad Osterwalder von der ETH Zürich eingeleitet, wo er über das NET (Network for Educational Technology) berichtete. Danach verlor ich ein paar Worte zu unserer Tätigkeiten an der TU Graz (die Präsentationsfolien sind schon online).
Nach uns waren zwei Voträge über Projekte an der TU Wien (Architektur / Maschinenbau) und dann kam DAS:

Moblog vom Nokia N95:


Lifeblog-Inhalt

Fr 14.03.2008 11:20 14032008063

Originally uploaded by Martin Semriach

Ehrlich, Prof. Purgathofer hat für mich einen der besten Vorträge seit langem gehalten und über den Einsatz von Notebooks in seiner Vorlesung „Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik“ berichtet:

Im Wesentlichen hat er festgestellt, dass die Notebooks nie entsprechend eingesetzt werden und eine sehr gute Idee geboren. Die Studenten bekommen nach einem erfolgreichen Login die Möglichkeit zu einer gerade vorgertragenen Folie live in der Vorlesung Kommentare abzugeben. Also URLs, Diskussion, Hinweise einfach zu notieren und damit ergibt sich ein Gesamtwerk am Ende jeder Einheit, dass sich sehen lassen kann.
Gratuliere hier herzlich, super Idee, denn hiermit können Studenten aktiv am Geschehen teilnehmen und sein Votrag hat zu Recht den Titel Vorlesung 2.0 getragen (und ich denk schon nach wie man das noch erweitern kann 🙂 ).
Des weiteren habe ich einen ähnlichen Vortrag von Prof. Purgathofer auf Slideshare entdeckt und auch eine Veröffentlichung.

Warum die Wissenschaft bloggen sollte …

versucht Marc Scheloske in einem wunderschönen Artikel „Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison“ darzustellen.
Ich will es kurz machen: Lesenswert wie er es aufbereitet und schreibt was einen Weblog ausmacht. Den Absatz

Wer sich freilich etwas eingehender mit den Möglichkeiten und der Logik des Web 2.0 befasst, der wird vermutlich schnell merken, daß die Kritik an der vermeintlichen Verderbtheit und Niveaulosigkeit der Blogs und ihrer Leser vor allem eines ist: nämlich pauschal und unzutreffend. Denn natürlich findet man auch innerhalb von Blogs unsägliche dumme Artikel – doch stellt jemand ernsthaft das Medium Fernsehen in Frage, nur weil es Sender wie „9live“ gibt?

werde ich in meine eigene Argumentation aufnehmen UND ich werde auch nicht aufgeben, Weblogs in der akademischen Welt zu etablieren.

(via Basic Thinking)