[livebericht] 16. fnma-Tagung Universität Salzburg

Die 16. fnma-Tagung findet diesesmal an der Universität Salzburg statt.
Die Hauptthemen sind vor allem LifeLongLearning und Erwachsenenbildung, was meiner Meinung sich ziemlich deutlich im Programm und in den Vorträgen niederschlägt. Selbstverständlich stehen diese Themen in enger Beziehung zu eLearning, aber nichtsdestotrotz ist der dort der Anspruch ein gänzlich anderer. Wie auch immer, eine paar interessante Eindrücke, Links usw. werden unten aufgelistet:

  • Jim Petch verwies in seiner Keynote „eLearning – A new industrial revolution?“ auf Educause als eine sehr „alte“ Einrichtung:

    EDUCAUSE is a nonprofit association whose mission is to advance higher education by promoting the intelligent use of information technology.

  • Geogebra: Ein Programm für den Mathematikunterricht für Schulkinder. Sehr nett gemacht, man sollte sich das unbedingt anschauen.
  • Hompage Prof. Zumbach: Hier findet man einige Publikationen rund um das Thema (vor allem deutschsprachig)
  • eTwinning: Schulpartnerschaften in Europa
  • e-Learning bei Spar: Es werden viele Maßnahmen bereits umgesetzt unter dem Deckmantel „Kosteneffizienz“. Durch e-Learning können Reise-, Ausfalls- und Veranstaltungskosten gesenkt werden.
  • Weblog Christoph Pimmer: Mobile Information Society. Christoph berichtete über eine Studie „Mobiles Lernen in Unternehmen“ und bringt ein schönes Zitat

    Mobile Learning gibt es nicht, es gibt ja auch kein kreide-basiertes Lernen

Dieses waren also meine bleibenden Eindrücke und wir freuen uns auf die nächste Tagung im Herbst.

[book] Lifetime Podcasting

Es hat ein wenig gedauer, aber nun ist es soweit. Das Buch zu unserer Konferenz „Lifetime Podcasting“ ist nun fertig.

Das Inhaltsverzeichnis lautet folgendermaßen:

Literaturhinweis: Lifetime Podcasting; Ebner, M., Raunig, M., Ritsch, W., Thallinger, S. (Hrsg.), Verlag der Technischen Universität Graz, 2008, ISBN 978-3-85125-005-3

Das Werk wird auch online publiziert werden und wer Interesse hat, kann auch bei mir anfragen.

Nachtrag (2.06.2008): Hier gibt es den Download.

[podcast] Interactive and Game-Based Learning

Fr. Univ.-Prof. Margit POHL hat im Rahmen der Vorlesung AK Mensch-Maschine-Kommunikation einen Gastvortrag zum Thema „Interactive and Game-Based Learning“ gehalten:

There is an increasing amount of research about new forms of learning, e.g. interactive and game-based learning. There are topics for which such new forms of learning are highly appropriate, especially for ill-structured domains. In such domains, it is often difficult to find one optimal solution for a given problem, and the context plays a very important role for decision making

[slideshow] Pedagogy 2.0 and Twitter

Zuerst war es das Schlagwort Pedagogy 2.0, welches mich Halt machen ließ bei dieser Slideshow von Gabriela Grosseck:

Und dann fand ich auch noch eine Präsentation zu „Can we use Twitter for educational activities?“

Nun das heißt ich werde wohl auch in Zukunft vermehrt den Weblog von Gabriela lesen.

[podcast] Social Web im Risikomanagement

Im Rahmen meiner Vorlesung „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ freut es mich, dass Christian Klingler von hofherr communication wieder einen Vortrag zum Theme „Social Web im Risikomanagment“ gehalten hat.

Neben den Frühwarnsystemen entwickelte sich in den letzten Jahren ein weiteres Modell des Informationsaustauschs. Mit Web-basierten Foren können nicht nur Behörden und Experten Outdoor-Risken einschätzen, sondern jedermann/frau. Zukünftige Webforen im Outdoor-Risikomanagement werden soziale Plattformen sein.

Und hier gibt es noch die Aufzeichnung für alle Interessierten:

[presentation] Weblogs – am Beginn des Informationzeitalters

Im Rahmen meiner heurigen Vorlesung „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ habe ich einen Votrag über Weblogs gehalten. Dabei versuchte ich nicht die Technologie (die eigentlich nicht wirklich etwas Neues ist) in den Vordergrund zu stellen, sondern stellte vorallem die Frage „Warum soll ich bloggen?“.
Über das Argument der breiten Verfügbarkeit, bin ich dann auf wesentliche Eigenschaften eingegangen, die den Blogs zugrundeliegen. Ich hoffe, dass ich einerseits motivieren konnte Weblogs zu verwenden und anderseits dass es mir gelungen ist, Weblogs als das darzustellen, was sie in meinen Augen sind:

Der Weg zur Personal Information Environment (PIE)

[presentation] Supporting on-line learning in groups with mirroring and feedback

Vergangene Woche konnte mein Kollege Walther dem Gastvortrag Prof. Peter Reimanns – Supporting on-line learning in groups with mirroring and feedback: New tools and first observations – beiwohnen. Prof. Reimann ist Professor of Education an der University of Sydney (https://www.usyd.edu.au/) und Co-Director des CoCo Research Centre Sydney (https://coco.edfac.usyd.edu.au/). Prof. Reimanns derzeitige Hauptforschungsrichtung ist, wie er selbst beschreibt:

… cognitive learning research with a focus on educational computing, multimedia-based and knowledge-based learning environments, e-learning, and the development of evaluation and assessment methods for the effectiveness of computer-based technologies. Current research activities comprise among other issues the analysis of individual and group problem solving/learning processes and possible support by means of ICT, and analysis of the use of mobile IT in informal learning settings (outdoors, in museums, etc.) …
Our mission is to discover ways in which new technologies can support and enhance learning.

In diesem Sinne war auch der Vortrag äußerst inspirierend, erfrischend und ergiebig.
Hier ein Auszug der im Vortrag präsentierten und an der Universität Sydney in diesem Zusammenhang eingesetzten Methoden und Tools:

Zusammenfassung Mobile Learning Conference 2008

Nachdem ich die letzten Tage an der Mobile Learning Conference 2008 an der Algarve, Portugal teilgenommen habe, stellt sich natürlich die Frage, was habe ich davon mitgenommen.
Kurz gesagt, sind sich naturgemäß alle einig, dass mLearning durch die Zunahme der mobilen Endgeräte immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Trotzdem gab es für mich dafür zuwenig Anwendungsbeispiele wenn man die „schier unbegrenzten“ Möglichkeiten in Betracht zieht. Die meisten Vorträge bezogen sich entweder auf die Entwicklung von Spielen, welches ich eher in die Kategorie game-based learning geben würde, oder auf die Anwendung von SMS als Interaktionsmöglichkeit (auch das halte ich nicht für die zukünftige Entwicklung).
Hier habe ich noch ein paar erwähnenswerte Kurzimpressionen:

  • Prof. Graham Brown, brachte in seiner Keynote folgenden Satz: „Is the learning mobile or just the device?“, welcher mir gut gefallen hat. Seine Projekte sind unter https://www.handheldlearning.co.uk gelistet.
  • David Cavallo vom MIT Media Lab sprach in seiner Präsentation über die OLPC-Initiative in Drittländern: „Devices are lacking, but they are coming; conectivity is lacking, but is coming; peoples engaging kids in using this powerful techniques is lacking and we need them … we need lecturers and teachers teaching in a new way“. Weiters meinte er zum Einsatz des One Laptop per Child „it is an educational problem not a technical one“ und „everybody should devserve the best possible education“
  • Malcolm Andrew berichtete über seine Podcast Erfahrungen. Er bot diese im Vorfeld zu seinen Vorlesung als Kurzzusammenfassung an. Interessant fand ich dabei folgendes: Je länger die Vorlesung dauerte, umso geringer wurde der Downlod der Podcasts und die meisten Studenten nutzen die Aufzeichnungen auf Ihrem PC, kaum Verwendung fand die Möglichkeit der automatischen Subskription in iTunes oder das Ansehen auf ihren Mobiltelefonen.
  • Sehr gut gefallen hat mir das Tool welches Bastian Tenbergen präsentierte: „SketchUML: A TabletPC-based eLearning Tool for the UML Syntax„. Es gibt dazu einen Videofilm auf Youtube: