[video] Totally Wired: What Teens and Tweens Are Really Doing Online

Anastasia Goodstein hat ein Buch mit dem Titel „Totally Wired: What Teens and Tweens Are Really Doing Online“ verfasst, indem sie die veränderte digitale Welt der Jugendlichen darstellt und diskutiert.
Sie stellt in einer Lesung ihr Werk vor und folgende Punkte schienen mir beachtenswert:

  • Digitales Leben ist für Jugendliche normal, selbstverständlich und nicht mehr wegzudenken (oh my god, how should i do my homework“)
  • Es ist zu beobachten, dass das Leben der Jugendlichen immer mehr öffentlich wird, zum Teil ist es bewusst und gewollt, zum anderen mangelt es an Erziehung
  • Die Bewertung von Online Information wird immer wesentlicher
  • Anastasia betont, dass Eltern darauf achten sollen, dass Kinder/Jugendliche nicht zu lang online sind. Es sollten also Grenzen gesetzt werden.
  • Auch die Rolle des Lehrers wird angesprochen und dass es hier ungenügende Schulungen im Umgang mit Technologie gibt

Alles in allem ist ihr Recht zu geben und man kann nur immer wieder betonen das Thema Technologie und Medien sehr Ernst zu nehmen in Bezug auf die Erziehung unserer Kinder.
Nun aber das Video:




(via Moving at the Speed of Creativity)

Cloud Computing und Microblogging am Weg zum Hype

Ich habe mir soeben den „Garnter Hype Cycle“ 2008 angesehen und wie man sehen kann, ist neben dem dramatischen Fall von Web 2.0 und Privat Virtual Worlds besonders Microblogging (Twitter & Co) und auch Cloud Computing im Kommen.
Überrascht mich insofern, da ich noch nicht erwartet hatte, dass Cloud Computing quasi schon hinter den Twitter Anwendungen liegt, da es ja öfters auch schon als Nachfolger von Web 2.0 gehandelt wird. Über Cloud Computing hatte ich auch schon einmal hier berichtet.
Gut wie auch immer, hier einmal die Grafik:

Gartner Hype Cycle 2008

Weiters habe ich noch ein weiteres Video gefunden über Cloud Computing (zwar etwas eigenartig, aber es geht ja um den Inhalt):

u:book – Laptops für Studierende

Eine Vorausetzung für erfolgreiches e-Learning ist eine entsprechende Infrastruktur. Das klingt banal ist aber erfahrungsgemäß eine der größten Hürden in der Umsetzung.u:book Umso mehr freut es mich ganz besonders, dass sich der Zentrale Informatikdienst (Abteilung Computing) der TU Graz heuer an der erfolgreichen u:book Aktion beteiligt und damit allen Studierenden einen sehr kostengünstigen Zugang zu Laptops verschiedenster Hersteller ermöglicht:

Seit 2008 gibt es u:books – Notebooks von hoher Qualität und mit einem umfangreichen Serviceangebot, die von Studierenden, Bediensteten und Organisationseinheiten zahlreicher österreichischer Universitäten zweimal jährlich zu Semesterbeginn günstig erworben werden können

Ich hoffe, dass das Angebot (gültig voraussichtlich im Zeitfenster 22.9 – 19.10.2008) angenommen wird, um es noch weiter ausdehnen zu können.

Geographie – online lernen

Besonders im Bereich der Geographie könnte moderner Unterricht bereits gravierend aussehen. Ich bezweifle lediglich ob es tatsächlich so ist.
Google Earth, Google Map und viele andere Anwendungen erlauben eigentlich interaktiven Unterricht indem Zusammenhänge wunderschön dargestellt werden können. Jetzt bin ich dank Stefan auch noch auf WorldDart gestoßen: Ein kleines nettes Spiel bei dem man versuchen muss innerhalb einer Zeitvorgabe auf der Weltkarte Länder, Städte, Flüsse, Sehenswürdigkeiten und berühmte Persönlichkeiten zu treffen.

World Dart

So stell ich mir eigentlich Geographie Unterricht vor – denn nach dem 10* spielen wusste selbst ich wo Antananarivo liegt und ich denke ich werde es mir jetzt auch wirklich merken 😉 .

[book] eLearning im konstruktiven Ingenieurbau

BuchcoverDieser Tag erscheint meine Dissertation „eLearning im konstruktiven Ingenieurbau“ als Buch im Verlag Dr. Müller (VDM), nachdem man an mich herangetreten war.
Der Klappentext:

Die Anwendung von Computer-Supported Collaborative Work (CSCW), oft auch als e-Learning bezeichnet, im Bereich der Hochschulausbilung spiegelt den Inhalte der Schrift wieder. Das Besondere daran ist, dass man sich erstmalig einer Zielgruppe nähert, die nicht a-typisch für solche Maßnahmen sind: Bauingenieure. Es gelingt zu zeigen, dass durch eine technische und didaktisch, lernpsychologisch fundierte Umsetzung es zu einem Mehrwert sowohl für Lehrende als auch Lernende kommt.
Auf Basis solider wissenschaftlicher Studien kann behauptet werden, dass e-Learning die Qualität der Lehre im Bauingenieurwesen verbessert, den Lernprozess selbst aber nur indirekt, indem es hilft z.B. Begeisterung hervorzurufen. Ein speziell für die Zielgruppe Bauingenieurwesen entwickeltes e-Learning Modell zeigt wie der Einsatz von Neuen Medien erfolgen sollte, um das Lehren und Lernen dauerhaft positiv zu verändern.

Hier kann man das Buch bei Amazon bestellen.

Invitation to join „EduPunk“-Publication list

Peter and I have decided because of our similar research work to establish a publication list of what we have read.
We choose the application CiteULike and created a group called „EduPunk„. Our aim is to collect and share publications concerning the topic e-Learning or Technology Enhanced Learning. The name EduPunk has been chosen because we have no specific goal – simply sharing our research about interesting and relevant literature on the web.
Now we would like to invite all researchers who are also interested to join this group to create an account and become a member (please write a short blog comment after your membership request).

CiteULike - EduPunk List

Here

you will find the group.

Knol – Knowledgbase of Google

Google hat nun Knol, ihre schon länger angekündigte Wissensdatenbank, freigeschalten. Die Idee ist sehr ähnlich der von Wikipedia, also die Community schreibt und wir lesen dann alle guten Artikeln. Der augenscheinlichste und offensichtlichste Unterschied ist, dass eine anonyme Beteiligung nicht vorgesehen ist und dass Artikeln primär alleine geschrieben werden. Daher ergibt sich dann auch die durchaus gewollte Situation von „Doppelgleisigkeiten“:

What if someone else has already written an article on that subject?
No problem, you can still write your own article. In fact, the Knol project is a forum for encouraging individual voices and perspectives on topics. As mentioned, no one else can edit your knol (unless you permit it) or mandate how you write about a topic. If you do a search on a topic, you may very well see more than one knol in the search results. Of course, people are free to disagree with you, to write their own knols, to post comments and ratings

Das ganze riecht also ein wenig nach einer Vermischung zwischen Wikipedia und den Bloggern – also einmal sehen wie es sich entwickelt.
Anbei einmal ein Screenshot von der Oberfläche bei der Erstellung eines Beitrags (Knol) – ob ich dann tatsächlich einen Beitrag dazu leiste, wird wohl eine Frage der Zeit sein 😉 :
Knoloberfläche von Google
Weitere Informationen hierzu gab es auch bereits bei: